software ag: der seltene fall eines offentlichen bieterstrei

Handelsblatt Deals vom 31.05.2023

Stellen Sie sich vor: Sie geh├Âren zu einem gro├čen Finanzinvestor, der bereits zwei F├╝nftel der Anteile eines Software-Unternehmens h├Ąlt und zwei Sitze im Aufsichtsrat stellt. Dann entschlie├čen Sie sich, das Unternehmen ganz zu kaufen und setzen sich mit der Verk├Ąuferseite an den Verhandlungstisch. Doch pl├Âtzlich setzen sich noch andere Bieter dazu und verk├╝nden, Ihr Angebot noch ├╝berbieten zu wollen.

Das ist der Anfang des Bieterstreits zwischen den Investoren Silver Lake und Bain Capital um das Darmst├Ądter Unternehmen Software AG. Zumindest w├╝rde Silver Lake den Hergang so erz├Ąhlen ÔÇô mit sich selbst in der Rolle desjenigen, der schon vorher am Verhandlungstisch sa├č und dann ├╝berrumpelt wurde.

Wer aber Bain Capital fragt, wie alles begonnen hat, h├Ârt eine andere Geschichte. Und auch das ist charakteristisch f├╝r einen Bieterstreit: Die Gegner streiten nicht nur um das Objekt, sondern auch ├╝ber die Wahrheit.

Und so findet sich die 1969 gegr├╝ndete Software AG nun mitten in einer Bieterschlacht zwischen zwei amerikanischen Investoren wieder. ÔÇ×Das Ganze ist schon ein ungew├Âhnlicher Vorgang”, sagt Corporate-Finance-Korrespondent Arno Sch├╝tze.

F├╝r Anlegerinnen und Anleger hat sich der Streit um den Verkauf bisher gelohnt. In den vergangenen Wochen ist der Aktienkurs um mehr als 50 Prozent gestiegen. Was hinter den Entwicklungen steckt, wie es nun weitergeht und wer am Ende wirklich von einem Deal profitieren w├╝rde, erfahren Sie in dieser Folge Handelsblatt Deals.


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