alexander gerfer | wurth elektronik: “wir haben uns nie auf

Das Schrauben-Imperium von Würth ist vielen Deutschen ein Begriff. Doch schon seit den 70er-Jahren gibt es auch eine stark wachsende Elektroniksparte, die längst als eigenes Unternehmen arbeitet. Mit seinen elektronischen Bauteilen macht der Ableger mehr als 1,3 Mrd. Euro Umsatz und beschäftigt 8.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Den starken Fokus des Mutterkonzerns auf den Kunden hat man übernommen und will dabei möglichst vielfältige Wünsche erfüllen. „Wir haben uns nie auf die Großkunden konzentriert“, sagt CTO Alexander Gerfer im Podcast „Alles Neu…? Aus dem Maschinenraum“. „Wir haben immer geschaut, dass wir die breite Masse bedienen.“ Elemente von Würth Elektronik finden sich in Haushaltsgeräten, Autos oder auch Solarkonvertern. Und das Ziel ist es, von der Entwicklung bis zur Lieferung möglichst nah am Abnehmer zu bleiben. „Wir wollen wissen, wie es dem Kunden geht“, sagt Alexander Gerfer, der zu diesem Zweck eigens ein Hightech-Zentrum in München aufgebaut hat. „Innovation heißt: das Kundenproblem lösen.“ Ein besonderes Anliegen ist es, auch im Markt für Vertical Farming aktiv zu werden, also da, wo im urbanen Raum mit Kunstlicht Pflanzen gezogen werden und daher Elektronik gebraucht wird. „Da wollen und können wir reingehen“, sagt Alexander Gerfer, der selbst auf dem Bauernhof aufgewachsen ist. Über die Einflüsse des Firmenpatriarchen Reinhold Würth, Elektronik auf Himalaya-Gipfeln und den Mangel an technisch versiertem Nachwuchs spricht Alexander Gerfer im Podcast – mit Tobias Rappers, Geschäftsführer des Maschinenraums und Capital-Redakteur Nils Kreimeier.

Eine Buchempfehlung von Alexander Gerfer:
Silicon Valley – Christoph Keese

+++ Mehr Informationen zu Alexander Gerfer und zu WĂĽrth Elektronik auf der Website +++

+++ Fragen oder Anregungen zum Podcast? Dann schreibe eine Mail an allesneu@maschinenraum.io +++
+++ Mehr zum Maschinenraum auf unserer Website und auf LinkedIn +++ Moderation: Tobias Rappers, Nils Kreimeier | Redaktion: Bianka Wittmann, Julia Cramm +++

auf der suche nach dem besten preis – mit dr. philipp peitsc

Shownotes

Das beste Angebot fĂĽr den besten Preis zu finden, ist nicht gerade einfach, aber Vergleichsplattformen wie idealo helfen Nutzer*innen dabei, Produkte aus diversen Online-Shops zu vergleichen – und das von Elektronik, bis hin zu Reisen und Swimmingpools. Einer, der ĂĽber zehn Jahre u.a. auch zur nachhaltigen Skalierung des Unternehmens beigetragen hat, ist der ehemalige GeschäftsfĂĽhrer Dr. Philipp Peitsch.

Host Christoph Burseg spricht in Folge #220 eures Digitalisierungspodcast von Vodafone Business mit Philipp über idealos Entwicklung vom SEO-Modell zu einer der wichtigsten Vergleichsportale Europas und darüber, welche Herausforderungen starkes Wachstum innerhalb eines Unternehmens mit sich bringt. Wie wichtig ist außerdem eine fruchtbare Arbeitskultur und wie hat sich Philipps Führungsstil über die Jahre verändert? Und was sind seine persönlichen Next Steps?

Dr. Philipp Peitsch auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-philipp-peitsch-57b64856/

Link zu idealo: https://www.idealo.de/

Christoph auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/christophburseg

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investments & exits – mit amanda birkenholz uber die finanzi

In der Rubrik “Investments & Exits” begrüßen wir heute Amanda Birkenholz, Investment Managerin bei UVC Partners. Amanda bespricht die Finanzierungsrunde von Redwood Materials und Valyuu.

Das US-Batterierecycling-Unternehmen Redwood Materials hat in seiner Series-D-Finanzierungsrunde über eine Milliarde US-Dollar von Investoren eingesammelt, was das gesamte Eigenkapital des Unternehmens seit seiner Gründung auf fast 2 Milliarden US-Dollar erhöht. Die genaue Summe der Series D wurde nicht bekannt gegeben, aber sie übertrifft die erwarteten 700 Millionen US-Dollar deutlich. Redwood plant, die Mittel zur Erweiterung seiner Kapazitäten, zur Stärkung der Batterie-Lieferkette in den USA und zum Verkauf von in den USA hergestellten recycelten Batteriematerialien zu nutzen. Investoren in dieser Runde sind unter anderem Goldman Sachs Asset Management, T. Rowe Price Associates und neue Partner wie OMERS und Microsofts Climate Innovation Fund.

Das niederländische Startup Valyuu hat in einer neuen Finanzierungsrunde, angeführt von Rubio Impact Ventures und Slingshot Ventures, zusammen mit US-amerikanischen Investoren wie Techstars, Golden Egg Check Capital und verschiedenen Angel-Investoren, 2,4 Millionen Euro eingesammelt. Valyuu hat das Ziel, die Plattform zur Förderung der Wiederverwendung von Elektronikgeräten wie Smartphones, Tablets und Wearables zu erweitern und die Markenbekanntheit in den Benelux-Ländern zu steigern sowie international zu expandieren. Das Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge bereits über 20.000 aktive Käufer und Verkäufer auf der Plattform und bietet eine transparente Produktbewertung, was eine nachhaltige Wahl einfach, erschwinglich und profitabel macht.

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hepster sammelt 10 mio. euro fur mageschneiderte versicheru

In der Mittagsfolge sprechen wir heute mit Christian Range, CEO und Co-Founder von Hepster, über die erfolgreich abgeschlossene zweite Finanzierungsrunde in Höhe von 10 Millionen Euro.

Hepster bietet ein API-gesteuertes Ökosystem, das Unternehmen aller Branchen ermöglicht, maßgeschneiderte und individuelle Versicherungen in ihre Angebote zu integrieren. Durch den Ansatz der sogenannten Embedded Insurance strebt das Startup für seine Kundenunternehmen und Partner das nach eigenen Angaben beste Versicherungserlebnis an. Das will das InsurTech damit erreichen, indem den Kundinnen und Kunden vielfältige Tarife zu flexiblen Laufzeiten ab einem Tag angeboten werden. Schäden können rund um die Uhr online gemeldet werden. Das Startup garantiert eine direkte Hilfe sowie eine unverzügliche Bearbeitung des Schadens. Das Versicherungs-Portfolio des Unternehmens umfasst die Bereiche Mobilität, Elektronik, Ausrüstung, Reisen, Tiere und Unfälle. Hepster wurde im Jahr 2016 von Christian Range, Alexander Hornung und Hanna Bachmann in Rostock gegründet. Mittlerweile hat das Startup über 2.500 Partner und mehr als 250.000 Kundinnen und Kunden mit über 500 maßgeschneiderten Versicherungsprodukten überzeugt. Das Unternehmen wurde für seinen Kundenservice und seine Versicherungsleistungen mit mehr als 15 Auszeichnungen, darunter vom TÜV Saarland, gewürdigt. Das InsurTech ist mittlerweile in Deutschland, Österreich und Frankreich tätig.

Hepster hat nun in einer zweiten Finanzierungsrunde 10 Millionen Euro eingesammelt. Zu den Kapitalgebern gehören bestehende Investoren wie Element Ventures und Seventure Partners sowie der neue VC Claret Capital. Mit dem frischen Kapital will das InsurTech sowohl weiter in Europa expandieren als auch die Profitabilität und das nachhaltige Wachstum in den bestehenden Märkten stärken.

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