Sam Altman von OpenAI und Ex-Apple-Chefdesigner suchen Milliarden fĂŒr KI-Hardware

Jony Ive und Sam Altman wollen KI-Hardware-Projekt umsetzen

Berichten zufolge befinden sich der ehemalige Chef-Designer von Apple namens Jony Ive und der CEO von OpenAI, Sam Altman, in GesprĂ€chen, um eine Finanzierung in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar fĂŒr ein neues KI-Hardware-Unternehmen zu sichern. Das Ziel dieses Unternehmens ist die Entwicklung eines mobilen GerĂ€ts mit KI-Funktionen, das sich grundlegend von den derzeit auf dem Markt erhĂ€ltlichen Produkten unterscheidet.

Das geplante mobile GerĂ€t soll KI-Funktionen bieten, die es von herkömmlichen Smartphones und anderen Produkten abheben. Es wird weder ein gewöhnliches Smartphone sein, noch wird es so aussehen. Ive und Altman haben GesprĂ€che mit hochkarĂ€tigen Investoren gefĂŒhrt, darunter Thrive Capital und Emerson Collective, eine Risikokapitalfirma, die von Laurene Powell Jobs, der letzten Frau von Steve Jobs, gegrĂŒndet wurde. Sogar der CEO von Softbank, Masayoshi Son, hat Interesse an dem Projekt bekundet. Die Financial Times berichtete, dass Son auch das Unternehmen Arm in die Entwicklung des noch namenlosen GerĂ€ts einbeziehen möchte.

Rabbit

Auch andere Unternehmen planen mobile KI-Hardware

Neben dem ambitionierten Projekt von Jony Ive und Sam Altman gibt es weitere Unternehmen, die sich auf die Entwicklung von mobiler KI-Hardware konzentrieren. Am Anfang 2024 prĂ€sentierte die Deutsche Telekom beispielsweise ihre Idee eines App-losen KI-Smartphones. Das KI-Phone basiert auf dem T-Phone des Unternehmens und verwendet ein KI-Interface namens Natural AI, das in Zusammenarbeit mit Brain.ai entwickelt wurde. User können beispielsweise FlĂŒge, Hotels oder Tickets fĂŒr Veranstaltungen buchen, indem sie der KI einfach die relevanten Daten nennen. Die KI wĂ€hlt je nach Kontext eigenstĂ€ndig die passenden Anwendungen aus, die nicht zwangslĂ€ufig auf dem GerĂ€t selbst installiert sein mĂŒssen. Ein anderes plakatives Beispiel ist das Startup Rabbit, welches auf der CES 2024 mit dem R1 ein KI-GerĂ€t vorstellte, das nur etwa halb so groß wie moderne Smartphones ist. Es verfĂŒgt ĂŒber ein eigenes Betriebssystem und kann dennoch sĂ€mtliche verfĂŒgbaren Apps oder Webseiten bedienen. Diese Vorhaben schließen sich an den neuen Trend in der Tech-Branche an, das klassische Smartphone-Format zu revolutionieren und zu ersetzen.

Die Herausforderung von KĂŒnstlicher Intelligenz

Die hohen Kosten von KI, hauptsĂ€chlich durch die benötigte Rechenleistung der KI-Modelle, sind eine RealitĂ€t, der sich Unternehmen stellen mĂŒssen, um wettbewerbsfĂ€hig zu bleiben. SchĂ€tzungen von Analystinnen und Analysten zeigten, dass beispielsweise Bings Chatbot mindestens 4 Milliarden Dollar an Infrastruktur benötigt, um seine Aufgaben zu erfĂŒllen. Die BewĂ€ltigung dieser Kosten kann zur Entwicklung neuer GeschĂ€ftsmodelle oder zur Transformation bestehender fĂŒhren, um Kosten und Kosteneinsparungen an Endbenutzende weiterzugeben. Es ist auffĂ€llig, dass die KI-Landschaft immer wettbewerbsfĂ€higer wird, was es fĂŒr Unternehmen schwieriger macht, ihre eigenen KI-Produkte in die HĂ€nde der Verbrauchenden zu bekommen. Der Bau eines KI-HardwaregerĂ€ts könnte OpenAI auch insbesondere deshalb einen Vorteil verschaffen, da das Unternehmen derzeit von fremder Hardware abhĂ€ngig ist, um seine Software auszufĂŒhren.

k#510 tiktok shop, farfecth, temu im monthly heinemann

Shownotes

Wir besprechen im Monthly Heinemann, warum ich an der Eröffnung eines Junior Depots gescheitert bin und ob es Sinn macht einen eigenen Newsletter zu starten. Außerdem möchte ich von Florian wissen, was er von TikTok Shop hĂ€lt und welche Learnings wir aus dem Scheitern von Farfetch ziehen sollten.

00:00:07 Vorstellung und Diskussion des Newsletters mit Florian Heinemann
00:06:56 Schwierigkeiten bei der Eröffnung eines Junior-Depots
00:15:08 FragwĂŒrdiges Gadget mit mysteriöser Retourenadresse in Dresden
00:27:54 Temu: Beeindruckende Zahlen und Wachstum in den USA
00:31:01 Temu als profitables Business mit Werbung und Temu Prime
00:34:37 TikTok-Shop als Mittelsmann zwischen Herstellern und Konsumenten
00:37:50 Aggressive Taktiken zwischen Temu und Shein
00:45:12 Effektiver Tausender Kontaktpreis und Bezahlmodelle in der Werbung
00:53:01 TikTok als Werbeplattform vs. Shop-Plattform
00:54:42 Farfetch – Kritik am GeschĂ€ftsmodell
01:01:15 Schwierigkeiten bei der Börsenbewertung und AbwÀrtsstrudel
01:08:48 Luxusmarken im E-Commerce noch nicht aufgeholt
01:10:11 E-Commerce-Entwicklung und Bedarfsdeckung als Herausforderung
01:14:15 Deutschland-Vision: Ein Ruck durchs Land gehen lassen

Links in der Folge:

https://www.kassenzone.de/farfetch-riesending-oder-riesenfail/
https://www.kassenzone.de/ist-farfetch-das-naechste-fab-com/
https://www.kassenzone.de/clemens-sagmeister-fuer-uns-funktioniert-farfetch/
Link zu Pip Newsletter: https://doppelgaenger.beehiiv.com/subscribe?ref=xKGCqllbi9
https://omr.com/de/daily/tiktok-shop-virale-produkte
Temu Zahlen: https://techbuzzchina.substack.com/p/whats-up-with-part-1-temu

Community: https://kassenzone.de/discord
Feedback zum Podcast? Mail an alex@kassenzone.de
Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/

Alexander Graf:
https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/
https://twitter.com/supergraf

Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/
Blog: https://www.kassenzone.de/
E-Commerce Buch: https://www.amazon.de/gp/product/3866413076/
Tassen kaufen: http://www.tassenzone.com

#34 tech flat, der service fur digitalen wandel – future can

Im heutigen Outlook ist FUTURE CANDY in eigener Sache unterwegs: es geht um die Tech Flat! Schon seit fĂŒnf Jahren entwickelt sich dieses Produkt stetig weiter, sodass es zu den unterschiedlichsten Kunden passt. Das Ziel der Tech Flat? Unternehmen und Entscheidern die Zukunft greifbar machen. “Technologien sind BeweisstĂŒcke der Zukunft”, unter dem Motto lĂ€uft dieses Abo, das viermal im Jahr die heißesten Gadgets und Innovationen in BĂŒros (und Home Offices!) bringt. Nick spricht heute mit seinen beiden Kollegen Nikolai Pröhl und Tobias Kunz darĂŒber, wie das ganze ĂŒberhaupt funktioniert, was Unternehmen mit ihrer eigenen Box voller Technologien anfangen und wie unterschiedlich dabei die Umsetzung der Flat aussehen kann. Die Tech Flat ist ein HerzstĂŒck von FUTURE CANDY. Sei gespannt auf die spannenden und inspirierenden Use Cases, die Nikolai und Tobi in dieser Folge zu teilen haben.

https://www.futurecandy.com/


Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#17 Zu den Chancen auf eBay & Amazon: Marktplatz Papst Axel Gronen im Interview

Shownotes

Es ist wirklich herrlich mit Leuten zu reden, die so fundiertes Praxiswissen haben wir Axel Gronen. Er gehört sicherlich zu den Leuten in Deutschland, die am besten ĂŒber Amazon & eBay Auskunft geben können. Er berĂ€t HĂ€ndler dabei wie sie sich von eBay emanzipieren können und hat eine riesige Datensammlung ĂŒber beide Plattformen die so spannende Dinge enthalten wie die Adressen aller Platin-PowerSeller bei eBay inkl. deren Verkaufsdaten. Im GesprĂ€ch mit Kassenzone.de erklĂ€rt er warum es so viele Discountangebote bei eBay gibt (HDMI Kabel fĂŒr 2€ mit Versand usw.) und warum er keinem Hersteller empfehlen kann seine Ware an Amazon zu verkaufen. Klare Worte – nicht nur ĂŒber eBay und Amazon, sondern auch zu Rakuten.de und meinpaket.de.