index ventures sammelt 2,3 milliarden us-dollar ein wireca

Heute u.A. mit diesen Themen:

  • Index Ventures sammelt 2,3 Milliarden US-Dollar ein: Index Ventures hat 2,3 Milliarden US-Dollar über zwei neue Fonds eingeworben, um seine Investitionen in künstliche Intelligenz zu verstärken.
  • Mehr Startup-Gründungen in Deutschland: Die Zahl der Startup-Gründungen in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2024 um 15 Prozent gestiegen, insbesondere in Nordrhein-Westfalen und Berlin.
  • epilot erhält 10 Millionen Euro: Das Kölner Startup epilot hat eine Finanzierung von 10 Millionen Euro erhalten, um seine Plattform zur Unterstützung der Energiewende weiterzuentwickeln.
  • Aleph Alpha bestreitet Vorwürfe: Aleph Alpha hat Details zu einer umstrittenen Finanzierungsrunde über 500 Millionen US-Dollar bekannt gegeben, die aus verschiedenen Quellen stammt.
  • Mehr Geld für technisch versierte CEOs: DeepTech-Startups in Europa, die von technisch versierten CEOs geführt werden, erhalten größere Finanzierungsrunden als ihre betriebswirtschaftlich orientierten Pendants.
  • About You wächst leicht: About You hat im ersten Quartal 2024 ein Umsatzwachstum von 2,2 Prozent erzielt und seine Prognose für das Geschäftsjahr 2024/2025 bestätigt.
  • AMD übernimmt Silo AI: AMD hat das finnische KI-Startup Silo AI für 665 Millionen US-Dollar übernommen, um seine Position im Bereich KI-gesteuerter Lösungen zu stärken.
  • Elon Musk’s Deal mit Oracle geplatzt: Ein geplanter Milliardendeal zwischen Elon Musks Unternehmen xAI und Oracle ist gescheitert, weshalb xAI nun ein eigenes Rechenzentrum bauen wird.

 

Über Startup Insider

Startup Insider ist das Branchenportal für die Startup-Szene im DACH-Raum. Hier findest du Nachrichten aus allen Regionen und Industrien sowie eine Übersicht der wichtigsten Akteure und Events der deutschsprachigen Startup-Welt.

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KI-Startup Aleph Alpha verzeichnet einen Jahresfehlbetrag von 18,8 Millionen Euro

Aleph Alpha sicherte sich im Jahr 2023 500 Millionen US-Dollar

Aleph Alpha, ein aufstrebendes deutsches KI-Startup mit Sitz in Heidelberg, hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2019 einen Namen in der Entwicklung von großen Sprach- und Multimodalmodellen gemacht. Diese Modelle unterstützen mehrere Sprachen wie deutsch, französisch, spanisch, italienisch und englisch​. Das Unternehmen legt besonderen Wert auf Datensouveränität und Vertrauenswürdigkeit. Dies bedeutet, dass die von Aleph Alpha entwickelten Technologien sicherstellen, dass Daten innerhalb der europäischen Gerichtsbarkeit verbleiben und somit den lokalen Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen entsprechen​.

Das Unternehmen sicherte sich im Jahr 2023 500 Millionen US-Dollar in einer Series-B-Finanzierungsrunde. Diese Runde wurde von führenden Investoren wie Bosch Ventures, dem Innovationspark Künstliche Intelligenz und der Schwarz Gruppe geleitet, mit weiteren Beteiligungen von SAP, Hewlett Packard Enterprise und Burda Principal Investments​​. Diese Finanzierung wird dazu verwendet, die Forschung an grundlegenden Modellen voranzutreiben, die Produktfähigkeiten zu verbessern und die kommerzielle Expansion voranzutreiben.

Ein zentraler Aspekt der Technologie von Aleph Alpha ist die Erklärbarkeit und Anpassungsfähigkeit der KI-Lösungen. Diese Eigenschaften sind besonders wichtig für Regierungsbehörden und Unternehmen, die ihre Datenhoheit wahren möchten. Aleph Alpha spielt damit eine entscheidende Rolle in der Stärkung der technologischen Souveränität Europas. Durch die Bereitstellung von fortschrittlichen KI-Technologien trägt das Unternehmen dazu bei, Europa als bedeutenden Akteur im globalen KI-Wettbewerb zu positionieren.

Dr. Tanja Rückert, Mitglied des Vorstands und Chief Digital Officer bei Robert Bosch, betonte die Bedeutung der aktiven Entwicklung von generativer KI für die technologische Souveränität Europas. Rolf Schumann, Co-CEO von Schwarz Digits, hob hervor, wie Aleph Alphas Technologie die digitalen Dienste der Schwarz Gruppe optimieren kann, sowohl für interne als auch externe Kunden​​.

 

Finanzierungsdiskrepanz und steigende Betriebskosten belasten Aleph Alpha

Nun hat Aleph Alpha seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2023 veröffentlicht, der sowohl Erfolge als auch Herausforderungen offenlegt. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 945.000 Euro, was eine deutliche Steigerung gegenüber den 426.500 Euro im Vorjahr darstellt. Diese Umsatzsteigerung spiegelt das wachsende Interesse und die zunehmende Akzeptanz ihrer KI-Produkte wider.

Trotz des Umsatzwachstums reichten die Einnahmen jedoch nicht aus, um die stark gestiegenen Betriebskosten zu decken. Insbesondere die Ausgaben für Personal und Büroflächen erhöhten sich erheblich, was zu einem Jahresfehlbetrag von 18,8 Millionen Euro führte. Im Vergleich zum Vorjahr, als der Verlust 8,3 Millionen Euro betrug, zeigt dies eine deutliche Zunahme der finanziellen Herausforderungen​.

Ein weiteres zentrales Thema im Geschäftsbericht ist die Diskrepanz in der Finanzierungsrunde. Während Aleph Alpha im vergangenen Jahr ankündigte, rund 500 Millionen US-Dollar eingesammelt zu haben, zeigt der Geschäftsbericht, dass tatsächlich nur 100 Millionen US-Dollar eingegangen sind. Es wurde bereits vermutet, dass die restlichen 400 Millionen US-Dollar an bestimmte Bedingungen geknüpft sind, die bisher nicht erfüllt wurden​. Am Dienstag erklärte das Unternehmen jedoch, dass sich das Gesamtvolumen von 500 Millionen US-Dollar aus verschiedenen Komponenten zusammensetzt. Dazu zählen direkte Finanzspritzen, Investitionen in die Weiterentwicklung der eigenen Produkte sowie Abnahmegarantien für Software-Lizenzen. Laut Aleph Alpha beläuft sich die Summe der direkten Investitionen auf 110 Millionen Euro. Weitere 300 Millionen Euro seien für Forschung und Entwicklung vorgesehen. Diese Mittel werden laut Unternehmensangaben schrittweise ausgezahlt, sind jedoch nicht an Bedingungen geknüpft.

Aleph Alpha
Aleph Alpha

aleph alpha legt zahlen vor enpal grundet solar-fintech

Heute u.A. mit diesen Themen:

  • Aleph Alpha legt Zahlen vor: Das deutsche KI-Startup Aleph Alpha verzeichnete 2023 einen Umsatz von 945.000 Euro, aber erhöhte Ausgaben führten zu einem Jahresverlust von 18,8 Millionen Euro, trotz angezielter Marktführerschaft und Finanzierungshürden.
  • Enpal gründet Solar-FinTech: Enpal hat mit Enpal Financial Services eine FinTech-Tochter gegründet, die Ratenkredite für Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen mit einem maximalen Zinssatz von 5,99 Prozent und einer Laufzeit von 25 Jahren anbietet.
  • Insolvenz bei HomeMeal: Der Berliner Food-Marktplatz HomeMeal hat Insolvenz angemeldet, da es seine Rechnungen trotz erheblicher Investitionen nicht mehr begleichen kann.
  • SciRhom erhält 63 Millionen Euro: Das Münchner Biopharma-Unternehmen SciRhom hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 63 Millionen Euro für die Entwicklung neuartiger Therapien für Autoimmunerkrankungen eingesammelt.
  • Ligand übernimmt Apeiron: Ligand Pharmaceuticals aus den USA übernimmt das österreichische BioTech-Unternehmen Apeiron Biologics für 100 Millionen US-Dollar, um dessen Arbeit im Bereich Immuntherapie fortzusetzen.
  • EnerCharge ist insolvent: Der österreichische E-Mobility-Anbieter EnerCharge meldet Insolvenz an, mit Verbindlichkeiten von 15,17 Millionen Euro, was Pläne zur Expansion und Internationalisierung stoppt.
  • Neuer BioTech-VC-Fonds Venga Ventures: Christopher Trummer und Florian Schuster haben den BioTech-VC-Fonds Venga Ventures in Österreich gestartet, um mindestens 40 Millionen Euro für Series-A-Finanzierungsrunden österreichischer BioTech-Startups zu sammeln.
  • Voi reduziert Verluste: Das schwedische Mikromobilitäts-Startup Voi hat seine Verluste im vergangenen Jahr um 34 Prozent auf 52 Millionen Euro reduziert und verzeichnete gleichzeitig einen Umsatzanstieg auf 120 Millionen Euro.

 

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