manager verlassen aleph alpha bafin: solaris droht zwangsg

Heute u.A. mit diesen Themen:

  • Manager verlassen Aleph Alpha: Das deutsche KI-Startup Aleph Alpha verliert wichtige FĂĽhrungskräfte und kämpft mit enttäuschenden Umsatzzahlen und strategischen Herausforderungen.
  • HERO erhält 40 Millionen Euro: HERO Software, ein SaaS-Unternehmen fĂĽr Handwerksbetriebe, sichert sich in einer Series-B-Finanzierung 40 Millionen Euro zur Expansion und Produktverbesserung.
  • 2,3 Millionen fĂĽr Enzo: Das Heidelberger Startup Enzo sammelt 2,3 Millionen Euro ein, um seine Sensortechnologie zur FrĂĽherkennung von Wasserschäden weiterzuentwickeln.
  • Scalable Capital plant Eltif-Produkt: Der MĂĽnchner Neobroker Scalable Capital plant die EinfĂĽhrung eines neuen Produkts fĂĽr langfristige Investitionen in Private Equity und Infrastruktur.
  • Bafin droht Solaris Zwangsgeld: Die Finanzaufsicht Bafin droht dem FinTech Solaris wegen anhaltender Mängel in der Geldwäscheprävention und anderen Regulierungsbereichen mit einem Zwangsgeld.
  • Deutsche Wirtschaft mit abwartender Haltung gegenĂĽber Metaverse: Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der deutschen Unternehmen zurĂĽckhaltend gegenĂĽber dem Metaverse ist und dessen Einfluss auf ihr Geschäft bezweifelt.
  • Apple Vision Pro in Deutschland: Apple beginnt den Verkauf seiner VR-Brille Vision Pro in Deutschland, die fĂĽr rund 4.000 Euro erhältlich ist und eine neue Plattform fĂĽr „Spatial Computing“ bietet.
  • Nutek entwickelt Handscanner, der Krebszellen erkennt: Das Startup Nutek entwickelt einen Handscanner, der verbliebene Krebszellen während einer Tumorentfernung in Echtzeit erkennen kann und bis 2026 auf den Markt kommen soll.

 

Ăśber Startup Insider

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KI-Startup Aleph Alpha verzeichnet einen Jahresfehlbetrag von 18,8 Millionen Euro

Aleph Alpha sicherte sich im Jahr 2023 500 Millionen US-Dollar

Aleph Alpha, ein aufstrebendes deutsches KI-Startup mit Sitz in Heidelberg, hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2019 einen Namen in der Entwicklung von großen Sprach- und Multimodalmodellen gemacht. Diese Modelle unterstützen mehrere Sprachen wie deutsch, französisch, spanisch, italienisch und englisch​. Das Unternehmen legt besonderen Wert auf Datensouveränität und Vertrauenswürdigkeit. Dies bedeutet, dass die von Aleph Alpha entwickelten Technologien sicherstellen, dass Daten innerhalb der europäischen Gerichtsbarkeit verbleiben und somit den lokalen Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen entsprechen​.

Das Unternehmen sicherte sich im Jahr 2023 500 Millionen US-Dollar in einer Series-B-Finanzierungsrunde. Diese Runde wurde von führenden Investoren wie Bosch Ventures, dem Innovationspark Künstliche Intelligenz und der Schwarz Gruppe geleitet, mit weiteren Beteiligungen von SAP, Hewlett Packard Enterprise und Burda Principal Investments​​. Diese Finanzierung wird dazu verwendet, die Forschung an grundlegenden Modellen voranzutreiben, die Produktfähigkeiten zu verbessern und die kommerzielle Expansion voranzutreiben.

Ein zentraler Aspekt der Technologie von Aleph Alpha ist die Erklärbarkeit und Anpassungsfähigkeit der KI-Lösungen. Diese Eigenschaften sind besonders wichtig für Regierungsbehörden und Unternehmen, die ihre Datenhoheit wahren möchten. Aleph Alpha spielt damit eine entscheidende Rolle in der Stärkung der technologischen Souveränität Europas. Durch die Bereitstellung von fortschrittlichen KI-Technologien trägt das Unternehmen dazu bei, Europa als bedeutenden Akteur im globalen KI-Wettbewerb zu positionieren.

Dr. Tanja Rückert, Mitglied des Vorstands und Chief Digital Officer bei Robert Bosch, betonte die Bedeutung der aktiven Entwicklung von generativer KI für die technologische Souveränität Europas. Rolf Schumann, Co-CEO von Schwarz Digits, hob hervor, wie Aleph Alphas Technologie die digitalen Dienste der Schwarz Gruppe optimieren kann, sowohl für interne als auch externe Kunden​​.

 

Finanzierungsdiskrepanz und steigende Betriebskosten belasten Aleph Alpha

Nun hat Aleph Alpha seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2023 veröffentlicht, der sowohl Erfolge als auch Herausforderungen offenlegt. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 945.000 Euro, was eine deutliche Steigerung gegenüber den 426.500 Euro im Vorjahr darstellt. Diese Umsatzsteigerung spiegelt das wachsende Interesse und die zunehmende Akzeptanz ihrer KI-Produkte wider.

Trotz des Umsatzwachstums reichten die Einnahmen jedoch nicht aus, um die stark gestiegenen Betriebskosten zu decken. Insbesondere die Ausgaben für Personal und Büroflächen erhöhten sich erheblich, was zu einem Jahresfehlbetrag von 18,8 Millionen Euro führte. Im Vergleich zum Vorjahr, als der Verlust 8,3 Millionen Euro betrug, zeigt dies eine deutliche Zunahme der finanziellen Herausforderungen​.

Ein weiteres zentrales Thema im Geschäftsbericht ist die Diskrepanz in der Finanzierungsrunde. Während Aleph Alpha im vergangenen Jahr ankündigte, rund 500 Millionen US-Dollar eingesammelt zu haben, zeigt der Geschäftsbericht, dass tatsächlich nur 100 Millionen US-Dollar eingegangen sind. Es wurde bereits vermutet, dass die restlichen 400 Millionen US-Dollar an bestimmte Bedingungen geknüpft sind, die bisher nicht erfüllt wurden​. Am Dienstag erklärte das Unternehmen jedoch, dass sich das Gesamtvolumen von 500 Millionen US-Dollar aus verschiedenen Komponenten zusammensetzt. Dazu zählen direkte Finanzspritzen, Investitionen in die Weiterentwicklung der eigenen Produkte sowie Abnahmegarantien für Software-Lizenzen. Laut Aleph Alpha beläuft sich die Summe der direkten Investitionen auf 110 Millionen Euro. Weitere 300 Millionen Euro seien für Forschung und Entwicklung vorgesehen. Diese Mittel werden laut Unternehmensangaben schrittweise ausgezahlt, sind jedoch nicht an Bedingungen geknüpft.

Aleph Alpha
Aleph Alpha

neues unicorn: perplexity erreicht milliardenbewertung pro

Heute u. A. mit diesen Themen:

  • Das KI-Suchmaschinen-Startup Perplexity AI hat 63 Millionen US-Dollar eingesammelt und erreicht nun eine Bewertung von ĂĽber 1 Milliarde US-Dollar.
  • Das MĂĽnchner Startup Neoshare hat 19 Millionen Euro fĂĽr die Entwicklung seiner SaaS-Lösungen im Bereich Projekt- und Immobilienfinanzierung erhalten.
  • Octomind, ein Startup aus Karlsruhe, hat 4,5 Millionen Euro fĂĽr die Entwicklung seiner KI-basierten Web-Testing Software gesammelt.
  • Der Heidelberger Digitalversicherer Getsafe erlebt RĂĽckschläge in Frankreich und GroĂźbritannien und musste neue Policen aussetzen sowie interne Umstrukturierungen vornehmen.
  • Marcel Katenhusen und LĂ©onie Rivière grĂĽnden Zeitgeist Finance in London, das Software-Tools fĂĽr globalen Marktzugang entwickeln wird.
  • Die EU hat ein Verfahren gegen TikTok wegen seines Belohnungssystems in der App TikTok Lite eingeleitet, das möglicherweise sĂĽchtig machen könnte.
  • Tesla plant, durch ein Freiwilligenprogramm 400 Stellen in seinem deutschen Werk in GrĂĽnheide abzubauen, um betriebsbedingte KĂĽndigungen zu vermeiden.
  • Europäische Startups haben Schwierigkeiten, von der steigenden Besorgnis ĂĽber Cyberangriffe zu profitieren, und ziehen nur einen Bruchteil der weltweiten Investitionen an.

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