kollaborativer und effizienter arbeiten mit microsoft teams

Shownotes

Im Schnitt 60% ProduktivitĂ€tssteigerung erreichen Unternehmen heute schon, wenn sie KI-Assistenten wie Copilot in ihre tĂ€gliche Arbeit implementieren. Alexander Eggers ist Microsoft MVP und Experte fĂŒr Teams, Office 365 sowie Copilot. Er weiß aus Workshoperfahrungen mit KMUs: Das volle Potenzial wird von Unternehmen noch nicht ausgeschöpft – auch hinsichtlich der effektiven Nutzung kollaborativer Tools wie Teams.

Grund genug, um in Folge #250 eures Digitalisierungspodcasts von Vodafone Business gemeinsam mit Alexander und Host Christoph Burseg tiefer in die Welt der modernen Arbeitsmethoden einzutauchen. Alexander zeigt auf, was Unternehmen mit den Funktionen von Microsoft Teams tun können, um effizient und kollaborativ zusammenzuarbeiten. Er unterstreicht, warum es elementar ist, Spielregeln fĂŒr die Nutzung von kollaborativen Tools zu definieren und dass sich alle – das Management und FĂŒhrungskrĂ€fte eingeschlossen– daran halten. Zudem erklĂ€rt er, welche unterschĂ€tzten, positiven psychologischen Effekte Teams-Funktionen wie Emojis oder Reaktionen in der Zusammenarbeit haben. Anhand von praktischen Anwendertipps schenkt Alexander Einblicke in die VorzĂŒge von Copilot und zeigt auf, wie einzelne Unternehmensbereiche KI sinnvoll fĂŒr beispielsweise Meeting-Transkriptionen, Live-Feedback fĂŒr PrĂ€sentationen und E-Mail-Antworten einsetzen können. Er beantwortet außerdem, wie Copilot sich weiterentwickelt, mit welcher Datenbasis die KI arbeitet und inwiefern Microsoft so die Datensicherheit garantieren kann.

Alexander Eggers auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/teams-pro/

Christoph auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christophburseg

Kontaktiere uns ĂŒber Instagram: https://www.instagram.com/vodafonebusinessde/

DeepTech-Startups: Deutschland fehlt AttraktivitĂ€t fĂŒr FachkrĂ€fte

Großunternehmen ziehen die FachkrĂ€fte an

Deutsche DeepTech-Startups beklagen einen deutlichen Mangel an FachkrĂ€ften, der ihre FĂ€higkeit zur Expansion und Innovation erheblich beeintrĂ€chtigt. Insbesondere in Bereichen wie Reinraumtechnik, Finanzbuchhaltung und IT-Administration stoßen Unternehmen wie Pixel Photonics und Akhetonics auf Schwierigkeiten bei der Rekrutierung qualifizierter Mitarbeitenden. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft aus dem Jahr 2023 werden in den MINT-FĂ€chern 310.000 FachkrĂ€fte fehlen. Ein besorgniserregendes Merkmal dieser Situation ist, dass fĂŒr bestimmte Positionen nicht ein einziger deutscher oder europĂ€ischer Bewerbender gefunden werden kann, was diese Unternehmen dazu zwingt, ihre Suche international auszuweiten, oft in LĂ€nder wie die TĂŒrkei, Indien und den Iran.

 

Die Auswirkungen des FachkrĂ€ftemangels werden durch die wachsende Konkurrenz von Großunternehmen wie Intel, TSMC und GlobalFoundries verstĂ€rkt, die in Deutschland investieren und hochqualifizierte ArbeitskrĂ€fte anziehen. Dieser Wettbewerb zwingt Startups dazu, schnell zu handeln, um Talente zu sichern, bevor sie von grĂ¶ĂŸeren Unternehmen abgeworben werden. Die Situation wird auch durch die Tatsache verschĂ€rft, dass fĂŒr jede der aufstrebenden Quantum-Jobs weltweit nur ein qualifizierter Kandidat verfĂŒgbar ist, was die Suche nach FachkrĂ€ften in diesem Bereich zusĂ€tzlich erschwert.

Ein weiterer bedeutender Aspekt ist die Schwierigkeit fĂŒr deutsche Unternehmen, internationale Talente einzustellen. Die bĂŒrokratischen HĂŒrden bei der Beschaffung von Arbeitsvisa sowie bei der Unterzeichnung von ArbeitsvertrĂ€gen haben sich als zeitraubend und komplex erwiesen. Hinzu kommt die Herausforderung, auslĂ€ndischen Mitarbeitenden bei der Wohnungssuche zu helfen und sie in Deutschland zu integrieren. Diese Probleme werden durch eine teils mangelnde Willkommenskultur und Sprachbarrieren verschĂ€rft, was zu Frustration und Verzögerungen im Einstellungsprozess fĂŒhren kann.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, schlagen einige Founder vor, dass die Regierung den Prozess der Einwanderung und Arbeitsvertragsunterzeichnung vereinfachen und digitalisieren sollte. DarĂŒber hinaus sollte mehr Aufmerksamkeit auf die AttraktivitĂ€t Deutschlands als Arbeitsplatz fĂŒr internationale Talente gelegt werden, und es sollten mehr Anstrengungen unternommen werden, um das Bildungssystem anzupassen und mehr Studierende fĂŒr MINT-FĂ€cher zu begeistern.