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In der Mittagsfolge sprechen wir heute mit Hendrik Sander, CEO und Founder von NeoTaste, ĂŒber die erfolgreich abgeschlossene Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 5,9 Millionen Euro.

NeoTaste hat eine App entwickelt, mit der User Restaurants und CafĂ©s in ihrer Stadt entdecken können. Die mobile Applikation bringt Gastronomie und GĂ€ste digital zusammen, wodurch sich fĂŒr beide Seiten neue Vorteile ergeben. Durch die Lösung haben Gastronomie-Unternehmen die Möglichkeit, ihre Auslastung zu optimieren und neue Kunden zu gewinnen. Das Startup fungiert dabei auch als eine kostenlose Marketingplattform fĂŒr Gastronomen, auf der Kundinnen und Kunden die besten Angebote in den Restaurants der Stadt finden können. Restaurantbesuchende können so beispielsweise exklusive Kennenlernangebote bei Restaurants erhalten und diese testen. Die User zahlen ein monatliches Abo von 4,99 Euro oder 2,99 Euro bei jĂ€hrlicher Zahlung, um diese Angebote nutzen zu können. Das Startup hat nach eigenen Angaben die erste Plattform geschaffen, die fĂŒr Gastronomiebetriebe eine solche Möglichkeit fĂŒr die Neukundenakquise kostenlos anbietet. NeoTaste wurde im Jahr 2021 von Hendrik Sander in OsnabrĂŒck gegrĂŒndet. Das Team plant bereits viele weitere Features fĂŒr die digitale Interaktion zwischen Gastronomie-Unternehmen und seinen Kundinnen sowie Kunden, wie unter anderem direkte Reservierungen. Seit dem Launch konnte die App bereits ĂŒber 300.000 User und ĂŒber 1.300 Restaurants in Deutschland fĂŒr sich gewinnen. So konnten mittlerweile mehr als 400.000 Deals ĂŒber die Plattform abgeschlossen werden.

Das OsnabrĂŒcker GastroTech hat nun in einer Series A 5,9 Millionen Euro unter der FĂŒhrung des unabhĂ€ngigen Investmentarms von Hubert Burda Media namens Burda Principal Investments eingesammelt. Zu den weiteren Kapitalgebern zĂ€hlen u.a. der Userlane-GrĂŒnder Kajetan Uhlig und die Flaschenpost Co-Founder Niklas Plath und Christopher Huesmann. Das frische Kapital soll fĂŒr das weitere Wachstum und die Implementierung neuer Features eingesetzt werden.

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der sonne hinterher mit munchner travel-startups

„Deutschland will verreisen! Die FrĂŒhbucher sind zurĂŒck und die ReisebĂŒros und Reiseveranstalter sind mit Volldampf in dieses Jahr gestartet“, erklĂ€rte Norbert Fiebig, PrĂ€sident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), auf der Reisemesse ITB im MĂ€rz. Grund fĂŒr die gute Laune waren die positiven Zahlen, die die Touristik die Corona-Krise vergessen ließen: Denn der Januar – traditionell der stĂ€rkste Monat fĂŒr Buchungen im Jahr – ĂŒbertraf 2023 nicht nur den Vorjahresmonat, sondern auch den Januar 2019. Laut Daten des Branchendienstes Travel Data + Analytics lag der Gesamtwert der Buchungen bei 3 Milliarden Euro, und somit 12 Prozent ĂŒber dem Wert von 2019. Der Februar setzte dann mit einem Plus von 22 Prozent den positiven Trend fort. Weitere positive Nachrichten folgten dann Ende April, als auch der kumulative Umsatz fĂŒr die Sommersaison das Niveau von 2019 ĂŒbertraf.

Damit hat sich die Reisebranche nun endgĂŒltig von der Pandemie erholt, wenn auch etwas spĂ€ter, als von Investoren erhofft. Denn nach einem beinahe Stillstand 2020 – in dem Jahr wurden lediglich 69 Millionen Euro in MĂŒnchner Travel-Startups investiert – waren die Geldgeber bereits 2021 wieder sehr aktiv. In diesem Jahr gaben sie insgesamt 350 Millionen Euro an GrĂŒndungsteams aus der Touristik. 2022 ging die Summe dann wieder auf 138 Millionen Euro zurĂŒck.

FĂŒr die Startups selbst waren die Investitionen jedenfalls gute Nachrichten, denn sie halfen nicht nur, die Krise zu ĂŒberstehen, sondern zeigten auch, dass die Investoren an die GeschĂ€ftsmodelle glauben. Vier davon stellen wir in dieser Episode vor: Flyla, Faircations, Travador und Roadsurfer.

Und zum Abschluss der Episode nehmen wir noch den französischen VC Iris unter die Lupe. Die Iris Capital Management hat ihren Hauptsitz in Paris, daneben auch BĂŒros in Berlin und in MĂŒnchen. Der Geldgeber, der sich mit den Schwerpunkten Enterprise Technology und Cloud, Industrie 4.0 und Lieferketten, Fintech und Insurtech, E-Commerce und Nachhaltigkeit eher breit aufstellt, investiert von der Seed Stage bis hin zum Wachstumskapital.

Alle im Podcast erwĂ€hnten Links findest Du ĂŒbrigens im Artikel zur Folge: https://www.munich-startup.de/92132/podcast-travel/

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