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SPACs (oder zukĂŒnftig Börsenmantelaktiengesellschaften / BMAG) sind eine innovative Möglichkeit fĂŒr mittlere Unternehmen (KMU), Venture Capital Gesellschaften und Startups, Kapital zu beschaffen und an einer Börse gelistet zu werden. Trotz wechselhaftem Medienecho und bislang zögerlicher praktischer Verbreitung in Deutschland bieten SPACs weiterhin spannende Chancen fĂŒr das Wachstum und die Zukunftssicherung von Unternehmen. Die Rechtslandschaft rund um das Thema SPACs ist komplex: Um das Potenzial von SPACs voll auszuschöpfen, ist aus unserer Sicht eine umfassende rechtliche Begleitung und Planung angeraten.

Was ist ein SPAC

Special Purpose Acquisition Companies (SPACs) sind börsennotierte Zweckgesellschaften, die mit dem spezifischen Ziel gegrĂŒndet werden, Kapital durch einen Börsengang (IPO) zu sammeln, um damit ein noch nicht bestimmtes Unternehmen zu erwerben oder mit diesem zu fusionieren. SPACs, oft auch als “Blankoscheck-Unternehmen” bezeichnet, verfĂŒgen ĂŒber kein eigenes operatives GeschĂ€ft zum Zeitpunkt des Börsengangs. Stattdessen liegt der Fokus auf der Akquisition eines Zielunternehmens, wodurch SPACs eine alternative Methode zum traditionellen IPO bieten.

Investoren in SPACs setzen auf die Erfahrung und das Netzwerk des Managementteams oder des Sponsors, der den SPAC leitet. Diese Sponsoren sind in der Regel erfahrene Unternehmer, Investoren oder FĂŒhrungskrĂ€fte, die aufgrund ihrer Vergangenheit und ihres Fachwissens das Vertrauen von Kapitalgebern gewinnen. Im Gegenzug fĂŒr das Risiko, Kapital in ein Unternehmen zu investieren, dessen GeschĂ€ftsmodell zunĂ€chst unbekannt ist, erhalten die Investoren oft Besserungsmöglichkeiten zusĂ€tzlich zu ihren Aktien, die ihnen das Recht geben, zu einem spĂ€teren Zeitpunkt mehr Aktien unter festgelegten Bedingungen zu kaufen.

Nach dem IPO hat die SPAC in der Regel 18 bis 24 Monate Zeit, um ein passendes Zielunternehmen zu finden und eine Übernahme oder Fusion zu vollziehen – ein Prozess, der als “De-SPAC-Transaktion” bekannt ist. Gelingt es dem SPAC nicht, in diesem Zeitraum eine solche Transaktion abzuschließen, wird es aufgelöst, und das eingesammelte Kapital wird an die Investoren zurĂŒckgezahlt. Dieser Mechanismus dient als Schutz fĂŒr die Investoren, birgt aber auch das Risiko, dass das Kapital ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum gebunden ist, ohne eine Rendite zu erwirtschaften.

International hat sich die Verwendung von SPACs insbesondere in den USA etabliert, wo sie als effizientes Instrument fĂŒr (Wachstums-)Unternehmen gesehen werden, um den Weg an die Börse zu beschleunigen. So haben zahlreiche prominente SPACs fĂŒr Aufsehen gesorgt, darunter Virgin Galactic, das von dem MilliardĂ€r Richard Branson unterstĂŒtzt wurde, um die kommerzielle Raumfahrt voranzutreiben.

Ein weiteres bemerkenswertes Beispiel ist DraftKings, ein Unternehmen im Bereich der Online-Sportwetten, das durch die Fusion mit einem SPAC öffentlich gehandelt wurde und seitdem eine beeindruckende Marktkapitalisierung erzielt hat. Nikola Motor Company, ein Hersteller von Elektro- und Wasserstoff-LKWs, ist ebenfalls durch eine SPAC-Transaktion an die Börse gegangen und hat damit großes Interesse bei Investoren geweckt. Diese Beispiele unterstreichen den Nutzen fĂŒr innovative und zukunftsorientierte Unternehmen, um ihnen den Zugang zu Investitionskapital und Wachstumsmöglichkeiten zu erleichtern.

Vorteile von SPAC-Transaktionen

Der wesentliche Vorteil einer SPAC-Transaktion fĂŒr Zielunternehmen besteht darin, dass sie einen schnelleren und oft weniger aufwendigen Weg zum Börsengang als ein traditionelles IPO bietet. Dies kann besonders fĂŒr Start-ups oder Wachstumsunternehmen attraktiv sein, die fĂŒr schnelles Wachstum Zugang zu KapitalmĂ€rkten suchen, ohne die langwierigen und komplexen Prozesse eines herkömmlichen Börsengangs durchlaufen zu mĂŒssen. DarĂŒber hinaus ermöglicht die Struktur einer SPAC-Transaktion den Zielunternehmen, ihre Bewertung im Voraus mit dem SPAC-Sponsor auszuhandeln, was eine gewisse PreisstabilitĂ€t und Vorhersehbarkeit mit sich bringt.

Herausforderung von SPAC-Transaktionen

Trotz der zunehmenden PopularitÀt und des anfÀnglichen Hypes um SPACs in den letzten Jahren ist die Bewertung dieser Investitionsvehikel nicht frei von Kontroversen. Kritiker weisen auf die hohen Kosten hin, die von den Sponsoren veranlagt werden, ebenso auf die potenziellen Interessenkonflikte, die sich aus der Struktur von SPACs ergeben können. Zudem zeigen Markttrends, dass nicht alle De-SPAC-Transaktionen erfolgreich sind und einige Zielunternehmen nach der Fusion mit einer SPAC an der Börse unter ihrem Emissionspreis handeln.

Öffnung des deutschen Rechts fĂŒr SPAC

Bislang war der deutsche Track Record fĂŒr SPACs als Instrument ĂŒberschaubar: Der erste SPAC, der an einer deutschen Börse öffentlich gehandelt wurde, war kein deutsches Unternehmen, sondern die in Luxemburg ansĂ€ssige Helikos SE, die im Februar 2010 an der Frankfurter Börse gelistet wurde. Kurz darauf, im Oktober 2010, folgte ein weiteres luxemburgisches Unternehmen, European Clean Tech I SE, das ebenfalls in Deutschland als SPAC an die Börse ging. Bereits vor diesen beiden gab es im Juli 2008 einen weiteren SPAC, die Germany1 Acquisition Ltd., die nach dem Recht von Guernsey gegrĂŒndet wurde. Dieser SPAC warb um deutsche Investoren und wurde mit der Absicht gegrĂŒndet, GeschĂ€fte in Deutschland zu tĂ€tigen, war jedoch an der Euronext in Amsterdam gelistet. Keiner dieser SPACs wurde als deutsches Unternehmen gegrĂŒndet oder nutzt eine deutsche Unternehmensform.

Hier stellt das Zukunftsfinanzierungsgesetz (ZuFinG) eine bedeutende Neuerung im deutschen Kapitalmarkt dar. Durch dieses Gesetz werden die Rahmenbedingungen fĂŒr die GrĂŒndung und den Betrieb von SPACs in Deutschland wesentlich modifiziert, mit dem Ziel, den Finanzstandort Deutschland zu stĂ€rken und innovative Finanzierungsinstrumente zugĂ€nglicher zu machen.

Eine der zentralen Neuerungen des ZuFinG ist die EinfĂŒhrung der sogenannten „Börsenmantelaktiengesellschaften“ (BMAG). Diese spezielle Form der Aktiengesellschaft ist darauf ausgerichtet, die Struktur und Funktionsweise von SPACs unter deutschem Recht zu ermöglichen. Dadurch wird ein rechtlicher Rahmen geschaffen, der es erlaubt, Kapital fĂŒr nicht nĂ€her spezifizierte Unternehmensakquisitionen oder -fusionen an der Börse zu sammeln, Ă€hnlich dem Vorgehen von SPACs in den USA und anderen Jurisdiktionen.

Das Gesetz legt fest, dass BMAGs eine begrenzte Lebensdauer von maximal 36 Monaten haben, die unter bestimmten Bedingungen um bis zu 12 weitere Monate verlĂ€ngert werden kann. Innerhalb dieser Zeit muss die BMAG ein Zielunternehmen fĂŒr eine Übernahme oder Fusion finden. Diese Frist soll sicherstellen, dass die Kapitalmittel der Investoren nicht unbegrenzt gebunden sind, und dient dem Anlegerschutz.

Ein weiteres wichtiges Element des Zukunftsfinanzierungsgesetzes ist die Regelung, dass die Kapitaleinlagen der Investoren in einem Treuhandkonto verwahrt werden mĂŒssen, bis eine Akquisition oder Fusion tatsĂ€chlich erfolgt. Dieses Vorgehen entspricht der Praxis bei traditionellen SPACs und soll die Investoren vor einem Verlust ihres eingesetzten Kapitals schĂŒtzen, falls keine erfolgreiche Transaktion zustande kommt. Sollte die BMAG innerhalb der vorgegebenen Frist kein Zielunternehmen erfolgreich ĂŒbernehmen oder fusionieren, wird das gesammelte Kapital an die Investoren zurĂŒckgezahlt.

Das Zukunftsfinanzierungsgesetz sieht zudem vor, dass Investoren das Recht haben, ihre Anteile an der BMAG vor der DurchfĂŒhrung einer De-SPAC-Transaktion zurĂŒckzugeben und ihre Einlage zurĂŒckzuerhalten. Diese Regelung bietet Investoren eine zusĂ€tzliche Sicherheit und FlexibilitĂ€t, indem sie ihnen eine Ausstiegsmöglichkeit bietet, falls sie mit der ausgewĂ€hlten Übernahme- oder Fusionsentscheidung nicht einverstanden sind.

Durch die EinfĂŒhrung dieser und weiterer Regelungen adressiert das Zukunftsfinanzierungsgesetz spezifische Herausforderungen und Bedenken im Zusammenhang mit SPACs und schafft einen klaren rechtlichen Rahmen fĂŒr deren Einsatz in Deutschland. Das Gesetz zielt darauf ab, die AttraktivitĂ€t von SPACs als Finanzierungsinstrument zu erhöhen, gleichzeitig aber auch den Anlegerschutz zu stĂ€rken und die IntegritĂ€t des deutschen Kapitalmarktes zu wahren.

Beispiel – Schritte zur DurchfĂŒhrung eines SPAC-Exit

Die DurchfĂŒhrung des Exits eines Startup-Unternehmens ĂŒber eine Special Purpose Acquisition Company (SPAC) stellt auch fĂŒr Venture Capital Geber eine komplexe Transaktion dar. Der Prozess umfasst mehrere SchlĂŒsselphasen, von der GrĂŒndung und den ersten Finanzierungsrunden bis hin zum Abschluss der SPAC-Transaktion. Die folgende generische Timeline skizziert die typischen Schritte, die ein Startup auf diesem Weg nehmen könnte:

GrĂŒndungsphase

  1. GrĂŒndung des Startups: Unternehmer grĂŒnden das Startup und beginnen mit der Entwicklung ihres Produkts oder ihrer Dienstleistung.
  2. Seed-Finanzierung: Das Startup sichert sich die erste Finanzierungsrunde, typischerweise durch Angel-Investoren oder FrĂŒhphasen-Venture-Capital-Gesellschaften, um die Produktentwicklung und MarkteinfĂŒhrung zu finanzieren.

Wachstumsphase

  1. Serie A-Finanzierung (1-2 Jahre nach Seed-Finanzierung): Nach Erreichen erster Meilensteine in der Entwicklung und am Markt sichert sich das Startup eine Serie A-Finanzierung, um weiteres Wachstum, Skalierung und eventuell die Expansion in neue MĂ€rkte zu finanzieren.
  2. Serie B-Finanzierung (2-3 Jahre nach Serie A): Das Unternehmen durchlÀuft eine weitere Finanzierungsrunde, um die Marktposition zu festigen, das Produktportfolio zu erweitern und die ProfitabilitÀt zu steigern.

Vorbereitungsphase auf den Exit

  1. Entscheidung fĂŒr einen SPAC-Exit: Nach der erfolgreichen Serie B-Finanzierung und deutlichem Wachstum entscheiden sich die Gesellschafter fĂŒr einen Exit ĂŒber einen SPAC, um das Unternehmen öffentlich zu listen und zusĂ€tzliche finanzielle Beteiligungen fĂŒr weiteres Wachstum zu sichern.
  2. Auswahl eines geeigneten SPAC: Das Startup beginnt mit der Suche nach einem passenden SPAC, der nicht nur das benötigte Kapital bereitstellen, sondern auch strategische Vorteile fĂŒr das weitere Wachstum des Unternehmens bieten kann.

SPAC-Transaktionsphase

  1. Vorvertragliche Vereinbarungen: Das Startup und der SPAC einigen sich auf die Grundbedingungen der Transaktion und unterzeichnen eine AbsichtserklÀrung (Letter of Intent, LOI).
  2. Due Diligence und Verhandlungen: Eine umfassende Due-Diligence-PrĂŒfung wird durchgefĂŒhrt, wĂ€hrend gleichzeitig die endgĂŒltigen Transaktionsdetails, einschließlich der Bewertung und der Struktur der Transaktion, ausgehandelt werden.
  3. Unterzeichnung und Bekanntgabe: Die definitive Vereinbarung wird unterzeichnet, und die geplante Transaktion wird öffentlich bekannt gemacht.
  4. Genehmigung durch die SPAC-AktionĂ€re: Die AktionĂ€re des SPAC stimmen ĂŒber die vorgeschlagene Akquisition des Startups ab.
  5. Abschluss der SPAC-Transaktion (De-SPAC-Prozess): Nach Zustimmung der SPAC-AktionĂ€re wird die Transaktion abgeschlossen, das Startup wird Teil des börsennotierten SPAC, und die ursprĂŒnglichen Gesellschafter des Startups erhalten Anteile am öffentlichen Unternehmen oder eine Auszahlung.

Vorbereitungsphase auf den Exit

Integration und erste Schritte als börsennotiertes Unternehmen (Public Company): Das nun öffentlich gehandelte Unternehmen beginnt mit der Integration der GeschÀftsaktivitÀten und passt sich an die Anforderungen und Erwartungen des Kapitalmarktes an.

 

Diese Timeline kann basierend auf der individuellen Entwicklung des Startups variieren, Marktbedingungen und regulatorischen Anforderungen. Die Zeitspanne von der GrĂŒndung bis zum Exit ĂŒber einen SPAC kann mehrere Jahre umfassen und erfordert sorgfĂ€ltige Planung, strategische Entscheidungen und die Navigation durch komplexe regulatorische Landschaften.

Insgesamt bieten SPACs eine interessante Alternative zum traditionellen Weg des Börsengangs, bringen jedoch auch spezifische Risiken und Herausforderungen mit sich. FĂŒr Investoren und Zielunternehmen ist es entscheidend, die Mechanismen, das Potenzial und die Risiken von SPACs grĂŒndlich zu verstehen, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.

#280 barca media spac | google meet duet ai | crowdstrike

Pip wĂŒhlt sich sehr tief in die SPAC PrĂ€sentation, die die Medien Sparte vom FC Barcelona an die Börse bringen will. OpenAI macht gut Umsatz. Google’s AI kann bald fĂŒr dich in Meetings gehen. Xpay meldet Insolvenz an und Klarna veröffentlicht bessere Zahlen als gedacht.

 

Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute ĂŒber:

(00:00:00) Barça Media SPAC

(00:48:30) OpenAI

(00:50:45) Google

(00:56:45) Snowflake & Instacart

(00:59:30) Crowdstrike

(01:04:30) Salesforce

(01:01:10) Okta

(01:12:30) Xpay Insolvenz

(01:13:10) Klarna

 

Shownotes:

Werbung: Sichere dir jetzt ein Ticket zum IONOS Summit 2023 und sei dabei, wenn Philipp Klöckner am 27. September um 10:30 seine “Age of Efficiency” Keynote in Berlin prĂ€sentiert.

 

Barca Spac PrÀsentation

openAi: The Information

Google 9to5Google

Xpay Insolvenz: FinanceFWD

Klarna: CNBC

 

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#274 hims & hers short report | tome ai | wachstum in d

Pip durchleuchtet einen Short Report bezĂŒglich Hims & Hers. Zoom nutzt GesprĂ€che, um AI zu trainieren? Wir besprechen das AI Tool Tome, das Wachstum in Deutschland verglichen mit USA und dem Rest der Welt und schauen uns Earnings an von Upstart, Plug Power, The Trade Desk und ZipRecruiter.

 

Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute ĂŒber:

(00:00:00) Zoom

(00:04:55) Tome AI Start-up

(00:22:00) Hims & Hers Short Report

(01:23:20) Oddity

(01:24:45) Upstart

(01:27:45) Plug Power

(01:33:55) The Trade Desk

(01:35:50) ZipRecruiter

(01:47:45) Wachstum in Deutschland

(02:05:30) Twitter

(02:07:55) CEO Ranking

 

Shownotes:

Werbung: Erfahre mehr ĂŒber das Cybersecurity-as-a-Service Angebot Sophos Managed Detection and Response auf sophos.de/MDR

 

Short Report Hims: Spruce

Hims SPAC Deck: Slideshare

Deutschland vs. US: LinkedIn

CEO approval ratings: Sifted

Tome AI: The Information

Zoom rundert zurĂŒck bei AI: variety

 

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investments & exits mit jenny dreier von eqt ventures

In der Rubrik “Investments & Exits” begrĂŒĂŸen wir heute Jenny Dreier, Director bei EQT Ventures. Jenny spricht ĂŒber die Finanzierungsrunde in Ivy und der IPO von Marley Spoon. 

In einer Seed-Runde hat das Instant Bank Payments Startup Ivy 7 Millionen Euro erhalten. AngefĂŒhrt wurde die Runde von Creandum. Zu den weiteren Investoren gehören 10xFounders, Jens Lapinski von Angel Invest sowie mehrere Business-Angels. Ivy bietet eine API fĂŒr sofortige Bankzahlungen an. So wird die Transaktionsgeschwindigkeit erhöht und ZwischenhĂ€ndler zahlen weniger GebĂŒhren. Die API von Ivy ist derzeit in Europa, den USA, den MENA- und SEA-Regionen verfĂŒgbar.

Der Berliner Lebensmittel-Lieferant Marley Spoon ist bei seinem DebĂŒt an der Frankfurter Börse verhalten aufgenommen worden. Das bisher im australischen Sydney gelistete Unternehmen war unter das Dach des Börsenmantels 468 SPAC II geschlĂŒpft, der Anfang 2022 an die Börse gebracht worden war. Der erste Kurs des Hellofresh- und Blue Apron-Konkurrenten wurde im Parketthandel mit 9,75 Euro festgestellt, knapp unter den zehn Euro, fĂŒr die die SPAC-Papiere ausgegeben worden waren. Die in Australien, den USA und fĂŒnf europĂ€ischen LĂ€ndern aktive Marley Spoon, die zuletzt 400 Millionen Euro im Jahr umsetzte, erhofft sich von dem Wechsel nach Frankfurt eine bessere Bewertung.

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#244 [?] cloud cost-cutting: amazon aws & cloudflare | meta

Wolkig mit Aussicht auf Earnings: Kostensparen bei Cloud Ausgaben verhagelt die Ergebnisse von Amazon und Cloudflare (Jan Aus Dem Off kurz vor Privatinsolvenz). Auch Pinterest und Snap veröffentlichen Zahlen und der Finn Auto CEO tritt zurĂŒck. Ein SPAC nimmt Marley Spoon von der Börse. Ein Hörer möchte Finfluencer bzw. Finance Creator (laut Twitter auf deutsch: Finanz “Gestalter”) werden.

Philipp Glöckler (https://www.linkedin.com/in/philippgloeckler/) und Philipp Klöckner (https://twitter.com/pip_net) sprechen heute ĂŒber:

(00:01:45) Finance Creator fĂŒr B2B werden?
(00:18:00) AudioqualitÀt wird besser
(00:18:45) Amazon
(00:39:00) Cloudflare
(00:46:00) Meta
(00:53:00) Snap Earnings
(00:56:00) Pinterst Earnings
(00:59:00) Marley Spoon 468 Capital SPAC
(01:07:00) Finn Auto CEO

Shownotes:
Werbung: Besuche den Stand von Braze auf der OMR und die Mitarbeiter:innen von uns grĂŒĂŸen. Spreche mit ihnen zum Beispiel darĂŒber, wie Delivery Hero oder TUI die Customer Engagement Plattform von Braze nutzen. Der Stand befindet sich in Halle 1, Stand A1F11 und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Podcast Empfehlung: Sebastian E. Merget Unterwegs mit Philipp Westermeyer von DB mobil der Deutschen Bahn

Handelsblatt Artikel: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/maschinenraum-familienunternehmen-verbuenden-sich-mit-venture-capital/29110874.html?
Manager Magazin: https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/zalando-hellofresh-tier-ottonova-wie-in-der-start-up-szene-jetzt-jeder-gegen-jeden-ums-ueberleben-kaempft-a-a280031a-7d22-408c-8b29-99b954b0660f

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omr #545 mit den tonies-grundern patric fassbender & marcus stahl

Shownotes

Aus Ärger ĂŒber die zerkratzten CDs im Kinderzimmer hat Patric Faßbender die Tonies erfunden – und gemeinsam mit MitgrĂŒnder Marcus Stahl zu einem Millionen-GeschĂ€ft ausgebaut. Weltweit wurden mittlerweile mehr als 51 Millionen Hörfiguren verkauft. Dabei stehen die DĂŒsseldorfer bei ihren ExpansionsplĂ€nen erst ganz am Anfang. Im OMR Podcast verraten die beiden GrĂŒnder außerdem, warum sie inzwischen ausgerechnet in SchwĂ€bisch-GmĂŒnd ein Team aufbauen, welcher berĂŒhmte Boyband-Star erst Fan des Produkts und nun Werbepartner ist – und warum sie ihre Firma ausgerechnet per SPAC an die Börse gebracht haben.

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Die Themen des OMR Podcasts mit Patric Faßbender und Marcus Stahl im Überblick:

  • Wie die Idee zur Toniebox entstanden ist und daraus ein Millionen-Business wurde (00:04:00)
  • Worauf es bei der Expansion in den USA ankommt (00:12:30)
  • Warum die Tonies-GrĂŒnder keine Angst vor Nachahmern haben (00:26:00)
  • Disney aus DĂŒsseldorf? Franchise-Business mit eigenen Geschichten (00:32:30)
  • Darum sind die Tonies per Spac an die Börse gegangen (00:36:00)
  • Wie die Tonies-GrĂŒnder auf den Aktienkurs blicken (00:45:30)
  • Welche Lizenz die Tonies-GrĂŒnder unbedingt noch haben wollen (00:53:30)

Alle Infos zu ausgewÀhlten Werbepartnern findest du hier.

the drive at five with dan taylor and robin wauters – epi

🎄🎄 Yes, that’s right boys and girls of all ages, there are only 30 days left until Christmas! 🎄🎄

Up this week:

đŸ‡©đŸ‡Ș After listing on Nasdaq in September of 2021 via a SPAC, Munich-based makers of eVTOL aircraft, Lilium, has now raised $119 million in a concurrent private placement and registered direct offering.

đŸ‡«đŸ‡ź Finland’s Wolt launches new hiring drive in Israel, Sweden. Tech hubs in Tel-Aviv and Stockholm mean new hires and future-proofing for the Helsinki-based delivery platform.

đŸŽó §ó ąó „ó źó §ó ż US e-commerce enablement player AppHub has paid $72 million to snap up the founders’ stake in REVIEWS.io, a UK-based customer feedback portal that allows product vendors to source user reviews that can be deployed on e-commerce services and community media outlets.

đŸŽó §ó ąó „ó źó §ó ż Anne Hathaway backs female-led Pact as it launches ÂŁ30 million seed fund aimed at inclusion, well-being, and climate.

đŸŽó §ó ąó „ó źó §ó ż Fresh from launching its first electric scooter, Zapp is going public in a SPAC merger deal.

🇩đŸ‡č Amid crypto winter, Austrian unicorn Bitpanda secures Germany’s most comprehensive crypto licence.

And, as always, there’s one more thing …

The EU chip industry. Enjoy.

All this and a whole lot more on this week’s episode of the Tech.eu Drive at Five!