hr-trends-2024

Es ist eine feine Balance, die HR-Professionals 2024 halten mĂŒssen. Auf der einen Seite mĂŒssen sie sich mehr denn je auf ihre Mitarbeitenden fokussieren, um Talente zu halten und ihr Unternehmen gegen den FachkrĂ€ftemangel zu schĂŒtzen. Auf der anderen Seite stehen sie vor vielen technischen Neuerungen, die ihnen im Idealfall die Arbeit erleichtern – nicht zuletzt kĂŒnstliche Intelligenz (KI). Sie stehen also vor der Herausforderung, Technologie und Menschlichkeit so zu vereinen, dass sie dank smarter technischer Lösungen mehr Zeit fĂŒr ihre Talente haben, anstatt sich in manuellen Verwaltungsakten zu verlieren.

DafĂŒr braucht HR ein neues Selbstbewusstsein. Aber nicht nur das. Klare Prozesse und datengetriebene Entscheidungen sind die Basis fĂŒr moderne, effiziente Personalarbeit. DafĂŒr muss HR endlich als strategischer Partner im Unternehmen mitwirken. Um herauszufinden, wie HR-Experten diese Aufgaben angehen, hat Personio die HR Top Voices 2023 befragt. Sie erklĂ€ren, welche Trends diese Transformation ermöglichen und HR in die Lage versetzen, die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen, Raum fĂŒr persönliches Wachstum zu schaffen und eine produktive Arbeitsumgebung zu fördern.

HR wird selbstbewusster

HR braucht ein neues Selbstbewusstsein. Auch wenn die Personalabteilung in vielen Unternehmen noch nicht als strategischer Partner eingebunden wird, ist es genau das, was jetzt notwendig ist. HR-Teams mĂŒssen sich selbst proaktiv als strategische Partner:innen der GeschĂ€ftsfĂŒhrung positionieren. “HR braucht eine klare strategische Vision und die notwendige Sichtbarkeit und Entscheidungskompetenz im Unternehmen. HR muss sich selbst in die Lage bringen, am Tisch zu sitzen, an dem Entscheidungen getroffen werden”, findet Jan Hawliczek, Recruiter, Sourcer, Trainer und Co-Founder bei Die GrĂŒne 3 GmbH. DafĂŒr ist natĂŒrlich erstmal etwas Mut nötig, und eine inspirierende, „empowernde Community“, sagt Linh Grethe, GrĂŒnderin des Human Relations Collective. HR muss sich selbst als Bindeglied zwischen Unternehmen und Mitarbeitenden sehen und nicht bloß als Verwalter:innen von „Human Resources“.

VerĂ€nderungen mĂŒssen begleitet werden

HR-Teams sind jeden Tag mit neuen Technologien konfrontiert, coachen ihre Mitarbeitenden durch wirtschaftlich unsichere Zeiten und mĂŒssen mit einem zunehmend kompetitiven Arbeitsmarkt umgehen. Auch 2024 werden VerĂ€nderungen an der Tagesordnung bleiben – und damit wird Change Management zu einem entscheidenden Dreh- und Angelpunkt fĂŒr den Unternehmenserfolg. HR sollte hier eine FĂŒhrungsrolle ĂŒbernehmen und das gesamte Unternehmen durch den Wandel leiten.

Unternehmer und Investor Patrick Mollet sieht die Rolle von HR vor allem in der Betreuung der Mitarbeitenden: “Dass die VerĂ€nderungen so schnell geschehen, ĂŒberfordert viele Mitarbeitende. Es ist zentral, diese VerĂ€nderungen aktiv zu begleiten und Maßnahmen zu ergreifen, um die Mitarbeitenden auf diese Reise mitzunehmen bzw. im Idealfall dafĂŒr zu begeistern.” Denn jeder Erfolg beginnt mit den Mitarbeitenden – und diese brauchen ein „strukturiertes, transparentes und nachvollziehbares Change Management“, damit sie anpassungsfĂ€hig bleiben, so Jo Kristof, Beraterin und Coach bei It‘s All About Leadership.

KI macht Recruiting effizienter

Insbesondere im Bereich Recruiting kommt 2024 viel Neues auf Personaler:innen zu. Allen voran die kĂŒnstliche Intelligenz. LĂ€ngst wird der Einsatz von KI-gestĂŒtzten Anwendungen im HR-Bereich heiß diskutiert. Konkrete Anwendung finden solche Tools unter anderem bei der KI-gestĂŒtzten Talentsuche. Hier gibt es große Potenziale fĂŒr HR, durch Automatisierung wertvolle Zeit fĂŒr andere Aspekte der Candidate Journey zu gewinnen. Voraussetzung dafĂŒr: HR braucht das notwendige Know-how, um KI effizient einzusetzen. „Stichwort ‚Reskilling‘: Aufgrund der zunehmenden Arbeit mit kĂŒnstlicher Intelligenz mĂŒssen neue Kompetenzen entwickelt werden”, bestĂ€tigt Nicole Koop, Beraterin fĂŒr Personal- und Organisationsentwicklung.

Das Recruiting muss aber auch insgesamt ganzheitlich betrachtet werden. Die Herausforderungen sind in diesem Bereich besonders groß, der Konkurrenzdruck besonders stark. “HR-Abteilungen brauchen klarere Aufgabengebiete und Zeit zu lernen, was es bedeutet, FachkrĂ€fte in 2024 zu rekrutieren. Active Sourcing wird immer komplexer, Social Recruiting ohne Arbeitgebermarke immer teurer. Und wenn man keine Ahnung von beidem hat, wird man mit der Zeit aussortiert“, warnt Jan Randy, Unternehmensberater bei JR Consulting GmbH. Vielleicht muss es auch eine Änderung bei der Grundeinstellung geben. Vanessa Reynolds, GrĂŒnderin und GeschĂ€ftsfĂŒhrerin bei Candidized, findet, dass es im Recruiting neben modernen Tools und Analysen vor allem „mehr Marketing- und Sales Mindset“ braucht.

HR wird die SchlĂŒsselstelle fĂŒr KI-Einsatz

Die befragten Expert:innen sind sich außerdem einig, dass HR bei der Schaffung von ethischen Richtlinien fĂŒr den KI-Einsatz eine SchlĂŒsselrolle spielen wird. Immer im Fokus steht dabei, wie sich der Einsatz moderner Technologien positiv auf die Mitarbeiterbindung auswirken kann. Schließlich wird es immer schwieriger fĂŒr Unternehmen, neue Talente zu finden. Die Mitarbeiterbindung wird damit in Zukunft sogar wichtiger als die Gewinnung neuer Mitarbeitender. FĂŒr eine gute Mitarbeiterbindung braucht es ein Umfeld, in dem BeschĂ€ftigte wachsen und sich aktiv einbringen können. KI sollte also als Chance fĂŒr HR verstanden werden, Zeit fĂŒr Mitarbeitende zu gewinnen und diese gezielt zu fördern und einzubinden.

Ohne Daten geht es nicht

Neben der nötigen technischen UnterstĂŒtzung und einem neuen Selbstbewusstsein, sich als strategische Partner:innen der GeschĂ€ftsfĂŒhrung zu positionieren, brauchen HR-Professionals vor allem eins: Daten. Auf der einen Seite ermöglichen Daten Personaler:innen einen tieferen Einblick. Sie können die BedĂŒrfnisse ihrer Mitarbeitenden besser verstehen, die Leistungsentwicklungen und den Erfolg von HR-Initiativen tracken und auswerten. Außerdem sind es diese Daten, auf deren Basis fundierte Entscheidungen getroffen – und auch begrĂŒndet werden können. Nicht nur gegenĂŒber der GeschĂ€ftsfĂŒhrung kann HR so besser erklĂ€ren, welche Maßnahmen notwendig sind und die gesamte Personalarbeit strategischer ausrichten.

“Datenbasierte Optimierung der gesamten HR-Strategie ist ein Muss: Das Stichwort lautet People Analytics. Welche Daten liegen ĂŒber meine Mitarbeitenden vor und wie nutzen wir diese im Employer Branding – also sowohl in der Mitarbeiterbindung als auch fĂŒr die Gewinnung von neuen Mitarbeitenden”, bestĂ€tigt Nadine Alles-Berberich, selbstĂ€ndige Unternehmerin bei Wie am SchnĂŒrchen.

Corporate Influencer machen Employer Branding authentisch

Viele Unternehmen nutzen sie bereits: Corporate Influencer. Dabei werden echte Mitarbeitende zum Gesicht des Unternehmens. Als (Online-)Botschafter:innen können sie ein entscheidender Faktor sein, um eine Employer Brand authentisch zu prĂ€sentieren. Und eine starke Arbeitgebermarke ist fĂŒr den Active-Sourcing-Erfolg wichtiger denn je, sagt Recruiting-Experte Lukas Hildebrand. Aber was bedeutet eine authentische Arbeitgebermarke? Vor allem, sich von einer perfekten, geschönten Welt wegzubewegen und echte Einblicke aus dem Inneren des Unternehmens zu zeigen. Und wer wĂ€re dafĂŒr besser geeignet als die eigenen Mitarbeitenden?

Alle Trends im HR Trends Report 2024

Warum Mitarbeiterbindung Mitarbeitergewinnung schlĂ€gt, welchen Wert FĂŒhrungskrĂ€fteentwicklung zukĂŒnftig hat, wie Kultur Employee Engagement lenkt und welche anderen aktuellen HR-Trends Sie noch kennen mĂŒssen, erfahren Sie im aktuellen HR Trends Report 2024 von Personio.

 

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Mac oder Windows-GerĂ€t, Android-basierte Smartphones oder Apple? Bei der Wahl der Kommunikationsmittel und den entsprechenden Weltmarken scheiden sich oft die Geister. Wie haben sich Startups und MittelstĂ€ndler bezĂŒglich der IT-Ausstattung entschieden? Fleet, der französische Unternehmensausstatter mit Fokus auf Device-as-a-Service (DaaS), weiß Antworten und gibt Einblicke – basierend auf umfangreichen Datenanalysen seit 2019 in seinen MĂ€rkten Frankreich, Spanien und Deutschland.

MacBooks dominieren massiv

Welche GerÀte sind am meisten gefragt? Hier dominieren Apple-GerÀten massiv. Das All-Time-Ranking seit 2019 zeigt auf den ersten sechs PlÀtzen MacBooks, erst auf Platz 8 kommt ein Nicht-Apple-GerÀt:

  1. MacBook Air Retina M1
  2. MacBook Pro 13″ M1
  3. MacBook Pro 13” M2
  4. MacBook Air Retina M2
  5. MacBook Pro 14″ M1
  6. MacBook Pro 16″ M2
  7. iPad 10″
  8. Dell XPS 15″
  9. Dell Vostro
  10. HP Probook 450

Dabei ist das Ergebnis als reprĂ€sentativ fĂŒr Startups und Scaleups anzusehen, der Hauptzielgruppe von Fleet. Das erklĂ€rt auch die hohe Nachfrage nach Apple-GerĂ€ten. Der klassische Mittelstand jenseits von Startups fragt wiederum eher Windows-Produkte nach, was auf unterschiedliche BedĂŒrfnisse in Bezug auf IT-Ausstattung hinweist.

Die Integration der verschiedenen Computer-Betriebsmodelle hĂ€ngt allerdings stark von der Abteilung ab. Startups setzen hĂ€ufig vollkommen auf Macs – wĂ€hrend in Finanzabteilungen alles auf Windows lĂ€uft.

GerÀtenutzungsdauer: Apple verbleibt lÀnger im Unternehmen

Interessanterweise verbleibt die Mehrheit der MacBooks lĂ€nger als die ĂŒblichen drei Jahre im Unternehmen (Standardvertragsdauer bei Fleet). Windows-GerĂ€te werden hĂ€ufiger nach Ablauf dieses Zeitraums ausgetauscht. „Aus Sicht von Fleet verdeutlicht dies die höhere Zufriedenheit der Kunden mit Apple-Produkten, was auch an der geringeren ZuverlĂ€ssigkeit von Windows-Rechnern liegen dĂŒrfte“, so Hans-Peter Frank, Country Manager Deutschland von Fleet.

Diensthandys: ebenfalls Schlappe fĂŒr Android

Auf die Gesamtbevölkerung gerechnet erzielte das iPhone in Deutschland jĂŒngst einen Marktanteil von knapp 32 Prozent (Statista). Bei der Fleet-Kundschaft hingegen – Startups und Scaleups – rĂ€umen iPhones regelrecht ab: Fleet beobachtet eine eindeutige PrĂ€ferenz fĂŒr iPhones bei Diensthandys. Android-GerĂ€te spielen eine völlig untergeordnete Rolle. Auf fĂŒnf bestellte iPhones kommt lediglich eine fĂŒr ein Android-Smartphone.

Umstellung auf MacBook Pro M3 lĂ€uft eher mĂ€ĂŸig

Apple hat kĂŒrzlich beim MacBook Pro auf den M3-Prozessor umgestellt. Von heute auf morgen wurde der Verkauf der vorherigen MacBook Pro-Modelle ausgesetzt – ĂŒberraschend fĂŒr viele HĂ€ndler. Dabei wurden wĂ€hrend einer einwöchigen Übergangszeit M3-Modelle noch nicht verschickt, alte Modelle konnte man wiederum so lange nicht bestellen. Ergebnis: Nach Ablauf dieser Woche sah Fleet eine unerwartet hohe Nachfrage fĂŒr die RestbestĂ€nde der MacBook Pro-Modelle mit M2 Prozessor. FĂŒr den M3, dessen Verkauf am 7. November 2023 gestartet ist, ist die Nachfrage bisher eher mĂ€ĂŸig. Dies unterstreicht die SensibilitĂ€t des Marktes fĂŒr technologische VerĂ€nderungen.

Mac vs. Windows – was lohnt sich finanziell?

Macs sind teurer, Windows-Rechner wiederum fehleranfĂ€lliger, so die Erkenntnis von Fleet – was mit extra Aufwand und Kosten verbunden ist. Da Fleet auch den 1st Level IT-Support fĂŒr seine Kunden ĂŒbernimmt, kann es zur ZuverlĂ€ssigkeit Aussagen aus erster Hand treffen:

  • Bei 24 Prozent aller MacBooks gibt es in den ersten drei Jahren mindestens ein Support-Ticket wegen eines Defekts oder wegen der Leistung.
  • Bei Windows-Rechnern betrifft dies allerdings 53 Prozent!

Zu beachten ist hier allerdings, dass sich diese Zahlen auf die gewerbliche Nutzung von Computern beziehen. Arbeitsrechner werden im Durchschnitt deutlich intensiver genutzt als private Computer.

Hans-Peter Frank fasst die Ergebnisse zusammen: „Dass Apple-GerĂ€te bei Startups und Scaleups die Nase vorn haben, erleben wir tĂ€glich. Doch es ĂŒberrascht selbst uns, wie eindeutig die Zahlen und die Dominanz in Frankreich, Spanien und Deutschland ausfallen. Dabei zeigen die Daten, dass die Wahl zwischen Apple und Microsoft nicht nur finanziell gesehen unterschiedliche Folgen hat. Vielmehr hat die Wahl auch Auswirkungen auf die BetriebsstabilitĂ€t und Gesamtkosten eines Unternehmens.“

Über Fleet

Fleet ist ein französischer Unternehmensausstatter, der sich auf Device-as-a-Service (DaaS) spezialisiert hat. Mit dem Ziel, den gesamten Lebenszyklus der Arbeitsplatzausstattung zu optimieren, bietet Fleet umfassende Lösungen besonders fĂŒr Startups und KMUs von zehn bis 500 Mitarbeitern. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Frankreich und ist seit 2019 in Frankreich, 2022 in Spanien und 2023 in Deutschland eingetreten. Fleet ermöglicht es Unternehmen, IT-GerĂ€te wie Computer, Telefone, Tablets, Zubehör sowie BĂŒromöbel kosteneffizient und transparent zu leasen. Der Service geht dabei ĂŒber die reine Bereitstellung von GerĂ€ten hinaus und bietet ganzheitliche Dienstleistungen wie Management, Wartung, Austausch, Reparatur, Versicherung, Nutzerverwaltung und ein Mobile Device Management (MDM). Fleet strebt danach, der fĂŒhrende Anbieter von Device-as-a-Service (DaaS) fĂŒr KMUs und Startups in Europa zu werden und Unternehmen dabei zu unterstĂŒtzen, effizienter zu arbeiten und Kosten zu reduzieren. Webseite: https://fleet.co/de

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Schnell, digital, sicher: FINcredible setzt neue MaßstĂ€be im Customer Onboarding

Wie können Unternehmen im digitalen Zeitalter ihren Kunden ein nahtloses und effizientes Onboarding-Erlebnis bieten, das Herausforderungen wie das Erteilen eines SEPA-Lastschriftmandats, Online-KreditantrĂ€ge, IdentitĂ€tsbestĂ€tigungen und BonitĂ€tsprĂŒfungen meistert?

Hier kommt FINcredible ins Spiel. Das Unternehmen mit dem Motto “Customer Onboarding, Made Easy” bietet eine Lösung, die schnell, digital und sicher ist. Durch den Einsatz von Open-Banking (auf Basis der PSD2 Regulatorien) verĂ€ndert FINcredible das Kundenerlebnis, indem es komplexe Prozesse vereinfacht, digitalisiert und automatisiert. Kunden ersparen sich dadurch nicht nur mĂŒhsame Dateneingaben beim Onboarding, sondern können von Unternehmen gezielt serviciert werden.

Mit ihrer Open-Banking-Lösung setzen FINcredible neue Standards im Bereich des digitalen Kundenmanagements und bieten Unternehmen die Möglichkeit, ihren Kunden ein modernes, benutzerfreundliches Erlebnis zu bieten. Dies stÀrkt das Vertrauen und fördert langfristige Kundenbeziehungen in einem digitalen Zeitalter, das Schnelligkeit, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit mehr denn je schÀtzt.

Was ist Open-Banking

Open-Banking definiert die Finanzwelt neu, indem es eine sichere Übertragung finanzieller Informationen zwischen Banken und zugelassenen Dritten, wie FinTech-Unternehmen und Dienstleistern fĂŒr Kontoinformationen, ermöglicht. Die Freigabe dieser Daten erfolgt stets unter strengen Sicherheitsauflagen und setzt die explizite Zustimmung der Kunden voraus.

Datenschutz steht im Mittelpunkt des Open-Banking-Konzepts. Kunden haben die volle Kontrolle ĂŒber ihre Daten und teilen diese nur nach ausdrĂŒcklicher Zustimmung. Die zweite Zahlungsdienstrichtlinie (PSD2) fördert den sicheren Datenaustausch und Innovationen im Zahlungsverkehr, indem sie Kunden ermĂ€chtigt, Drittanbietern Zugang zu ihren Bankinformationen zu gewĂ€hren.

FINcredible macht sich die Möglichkeiten von Open-Banking zunutze, um Unternehmen eine effektive ÜberprĂŒfung der KreditwĂŒrdigkeit und IdentitĂ€t ihrer Kunden zu ermöglichen. Diese Dienstleistung lĂ€sst sich problemlos in die Systemlandschaft von Unternehmen integrieren, unterstĂŒtzt die Automatisierung von GeschĂ€ftsprozessen, reduziert das Risiko von ZahlungsausfĂ€llen und beugt Betrug vor.

Einfaches Customer Onboarding: Vorteile fĂŒr Unternehmen und Kunden

Open-Banking markiert einen Wendepunkt in der Finanztechnologie, indem es eine effiziente und sichere Methode zur Echtzeitdatenverifizierung bietet. Diese Innovation erlaubt es Unternehmen aus unterschiedlichsten Sektoren, fundierte Entscheidungen zu treffen, die sowohl ihnen als auch den Kunden zugutekommen.

Kernaspekte des Open-Banking:

Verwendung von Schnittstellen (APIs): Open-Banking nutzt APIs, um eine schnelle, sichere und einfache Freigabe sowie Analyse von Kundendaten zu ermöglichen. Dies geschieht stets mit der expliziten Zustimmung der Kunden, wodurch deren DatenintegritÀt und -sicherheit gewÀhrleistet wird.

Grundlage fĂŒr innovative Dienstleistungen: Die durch Open-Banking gewonnenen Daten ermöglichen die Entwicklung und Bereitstellung einer Vielzahl an neuen Dienstleistungen und GeschĂ€ftsmodellen. Dazu gehören unter anderem die Vergabe von Sofortkrediten und Immobilienfinanzierungen sowie die EinfĂŒhrung flexibler Zahlungsmethoden, wie Abonnementservices und Buy-Now-Pay-Later (BNPL) Angebote. Auch individuelle und zielgerichtete Angebote und Beratungen fĂŒr Kunden werden ermöglicht.

Automatisierte Datenerfassung: Ein weiterer Vorteil von Open-Banking ist die Möglichkeit zur automatischen Erfassung und Verarbeitung von Daten. Dies vereinfacht und beschleunigt verschiedene Prozesse, wie beispielsweise das Erteilen eines SEPA-Lastschriftmandats.

Vorteile fĂŒr Unternehmen und Kunden:

FĂŒr Unternehmen bedeutet die EinfĂŒhrung von Open-Banking eine signifikante Effizienzsteigerung. Die schnelle Verifizierung von Kundendaten erlaubt eine zĂŒgige Bearbeitung von Finanztransaktionen und die Entwicklung maßgeschneiderter Angebote, die auf die finanzielle Situation und BedĂŒrfnisse der Kunden abgestimmt sind.

FĂŒr Kunden bietet Open-Banking eine Reihe von Vorteilen, darunter mehr FlexibilitĂ€t bei der Nutzung von Finanzdienstleistungen und eine gesteigerte Transparenz. Kunden profitieren von personalisierten und innovativen Zahlungsoptionen, die ihren individuellen Anforderungen entsprechen.

Wie funktioniert der Prozess?

Der Open-Banking-Prozess beginnt mit der Zustimmung des Kunden, seine Kontodaten mit einem Drittunternehmen zu teilen. Diese Zustimmung wird ĂŒber eine sichere Schnittstelle, die API, eingeholt. Die API fungiert als BrĂŒcke zwischen der Bank des Kunden und dem Drittanbieter, wodurch Daten in Echtzeit und auf sichere Weise ĂŒbertragen werden können. Nach Erhalt der Daten fĂŒhrt der Drittanbieter eine automatische Analyse durch, um Einblicke in die finanzielle Situation des Kunden zu gewinnen. Auf Basis dieser Analyse können dann maßgeschneiderte Finanzdienstleistungen oder ZahlungsplĂ€ne angeboten werden.

Wir stellen uns vor: FINcredible

Seit unserer GrĂŒndung im Jahr 2017 setzen wir uns das ambitionierte Ziel, im Sektor der IdentitĂ€ts- und BonitĂ€tsprĂŒfung branchenĂŒbergreifend neue MaßstĂ€be zu setzen. Unser in Wien ansĂ€ssiges Unternehmen baut auf das fundierte Know-how eines GrĂŒndungsteams, das sich aus Ökonomen, Data Scientists und IT-Experten zusammensetzt und gemeinsam auf eine 45-jĂ€hrige Erfahrung in Forschung und praktischer Anwendung zurĂŒckblickt. Im Jahr 2019 gelang es uns, eine Partnerschaft mit dem KSV1870 zu etablieren, einer der angesehensten Wirtschaftsplattformen Österreichs, die sich seit mehr als anderthalb Jahrhunderten fĂŒr die Förderung einer sicheren und gerechten Wirtschaft einsetzt.

FINcredible’s Open-Banking-Lösung

Unser Ziel ist es, durch die Nutzung automatischer Datenverarbeitung von Bankinformationen, unnötige Dateneingaben fĂŒr Kunden und Unternehmen zu vermeiden, die Conversion-Rate zu steigern und operationelle Risiken zu minimieren. Gleichzeitig reduzieren wir ZahlungsausfĂ€lle durch Risikomanagement auf Bankniveau und bieten sichere IdentitĂ€tsverifizierungsmethoden, um Betrug und IdentitĂ€tsdiebstahl vorzubeugen. FĂŒr Endkunden ermöglichen wir eine schnelle und unkomplizierte IdentitĂ€tsbestĂ€tigung ĂŒber das Bankkonto mit sofortigem Zugriff auf unsere Open-Banking-Lösung. Diese ermöglicht Unternehmen den Zugang zu validen, aktuellen Informationen aus der EU, UK und der Schweiz fĂŒr die IdentitĂ€ts- und KreditwĂŒrdigkeitsprĂŒfung ihrer Kunden und Partner, die direkt von deren Bankkonten stammen.

Unsere Lösung ist flexibel einsetzbar und kann bequem, unabhĂ€ngig von Ort und Zeit, ĂŒber ein mobiles EndgerĂ€t durchgefĂŒhrt werden. Er ist fĂŒr verschiedene Anwendungsszenarien geeignet, wie z.B. digitale Haushaltsrechnungen fĂŒr Kreditfinanzierungen, individuelle Zahlungsoptionen im E-Commerce oder digitale Lohnzettel fĂŒr Miet-, Leasing und Abonnement-Modelle. Mit der umfassenden Risikobewertung werden sowohl das Zahlungsverhalten als auch die Haushaltsrechnung berĂŒcksichtigt, wobei der Datenschutz stets im Vordergrund steht. NatĂŒrlich wird alles erst mit Einwilligung des Endnutzers durchgefĂŒhrt.

Dank flexibler Integrationsmöglichkeiten ĂŒber Web-App, REST-API und SDK können Sie unsere Open-Banking-Lösung nahtlos in Ihre Kundenprozesse integrieren und von den Vorteilen einer automatisierten und digitalen BonitĂ€tsprĂŒfung profitieren. Das digitale Zertifikat ist sofort verfĂŒgbar und absolut fĂ€lschungssicher, sodass Sie sich jederzeit auf die Ergebnisse verlassen können.

Start-ups steht ein Kulturwandel bevor

Große Tech-Unternehmen leiten Wertewandel ein

SAP CEO Christian Klein schockt mit seinem radikalen Wandel: Er will ein neues Bewertungssystem fĂŒr seine Mitarbeitenden einfĂŒhren. Dabei steht der Leistungsgedanke im Mittelpunkt. Dies und weitere Maßnahmen erschĂŒttern gerade die SAP-Unternehmenskultur. Die Reaktion von Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Tech-Konzern zeigt, dass Firmen in einer Korrekturphase ihrer Corporate Culture stecken, um den vielen Krisen und damit einhergehenden unternehmerischen Herausforderungen zu begegnen.

Start-ups sind nicht mit SAP zu vergleichen. Jedoch sind auch sie gefragt, ihre Kultur auf den PrĂŒfstand zu stellen. Es gilt herauszufinden, ob ihre Corporate Culture noch zum aktuellen Wirtschaftsumfeld und zu zukĂŒnftigen Business-PlĂ€nen passt. Denn bei Start-ups geht es nicht mehr allein um stetiges Wachstum. Investoren sind zurĂŒckhaltender geworden. DarĂŒber hinaus liegt ihr Erfolg nicht im Sprint, sondern im Marathon. Deshalb gewinnen Werte wie beispielsweise Resilienz, Effizienz, Disziplin und Durchhaltevermögen auch fĂŒr sie an Bedeutung. Start-ups steht also ein Kulturwandel bevor.

Resilienz gehört in die Corporate Culture

In Start-ups arbeiten viele junge Talente. Sie sind motiviert und bringen sich tĂ€glich ein. Aber ihnen fehlt die Erfahrung, mit den stĂ€ndigen Krisen umzugehen. Seniorige Mitarbeitende, die schon lange im Berufsleben stehen, haben bereits so manchen Sturm ĂŒberstanden. Sie zeigen in diesen volatilen Zeiten mehr Gelassenheit und sind im Arbeitsalltag stabiler und belastbarer. Deshalb sollten GrĂŒnder und CEOs kontrollieren, ob ihre Mitarbeitenden mit den steigenden Anforderungen zurechtkommen und fĂŒr die StĂ€rkung der persönlichen Resilienz jedes Einzelnen sorgen. Das bedeutet, dass Mitarbeitende lernen, achtsamer zu sein, sich abzugrenzen, sich emotional zu regulieren, Krisen als neues Normal zu akzeptieren und sich trotz Stresssituationen auf anstehende Aufgaben und Lösungen konzentrieren zu können. DarĂŒber hinaus gilt es, ihnen aufzuzeigen – wie sie trotz des schwierigen Umfelds – GeschĂ€ftsmöglichkeiten sehen und diese zum Erfolg fĂŒhren. In den Kulturwandel von Start-ups gehört der Wertebaustein “Resilienz”. Er ist zu einem Must-have geworden.

Effizienz treibt den Start-up-Motor an

Im letzten Jahr kam es bei vielen Start-ups – besonders in der Tech-Branche – zu Entlassungen. UneingeschrĂ€nkt zu rekrutieren, gehört der Vergangenheit an. Deshalb stehen Start-ups vor der Aufgabe, mit einer knappen Personaldecke zunehmende Aufgaben zu bewĂ€ltigen oder sogar rasantes Wachstum zu stemmen. Hierbei sind nicht nur stressresiliente Mitarbeitende gefragt, sondern Talente, die es verstehen, ihre ProduktivitĂ€t pro Arbeitsstunde zu steigern. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Mitarbeitende wissen, wie sie die richtigen PrioritĂ€ten setzen und Entscheidungen treffen, die wirklich Impact auf das Business haben.

Das bedeutet, eine tiefgreifende Datenkultur zu etablieren. Das wird zur Basis des Kulturwandels. Denn alle Mitarbeitende brauchen Know-how darĂŒber, wie sie qualitativ hochwertige Daten sammeln, wie sie auf der Grundlage eines bereinigten Datenpools aussagekrĂ€ftige Analysen entwickeln, wie sie Metriken mit GeschĂ€ftszielen verbinden, wie sie auf dieser Basis wertschöpfende Entscheidungen treffen und gewinnbringende Projekte anschieben. Eine gelebte Datenkultur minimiert nicht nur falsche Schritte, sondern sorgt dafĂŒr, dass Mitarbeitende ihre Arbeitszeit so effizient und effektiv wie möglich einsetzen.

Zur Unternehmenskultur zÀhlt auch Disziplin

Junge und ambitionierte Talente haben oft hohe Erwartungen, wollen viel bewegen und sind enttĂ€uscht, wenn es auch mal schlecht lĂ€uft. Aber ein Start-up braucht MarathonlĂ€ufer, die sich jeden Tag selbst motivieren können, Selbstdisziplin und Willenskraft haben und Durchhaltevermögen zeigen. Das sind wichtige Charaktereigenschaften, um die langfristigen GeschĂ€ftsziele eines Start-ups zu erreichen. Deshalb sollten GrĂŒnder und CEOs ĂŒberlegen, diese Werte in ihre Corporate Culture zu integrieren.

DONE!Berlin managed den Kulturwandel fĂŒr Start-ups

Die Personalberatung DONE!Berlin hat bereits mehr als 700 Start-ups beraten, darunter Airbnb, Volocopter, N26 oder Gorillas. Zu den Schwerpunkten der Berliner Boutique Consultancy gehören auch die Kulturentwicklung und deren Ausbau.

DONE!Berlin versteht den Kulturwandel als Change-Prozess. Die Consultants starten den Prozess mit einer Ist-Analyse der bestehenden Unternehmenskultur, mit einer anschließenden Strategieentwicklung, mit Implementierungs-Workshops und einem Action-Plan. Zum Maßnahmenkatalog gehören auch Coaching und Weiterbildungsmaßnahmen – in den unterschiedlichsten Formaten und fĂŒr die verschiedensten Zielgruppen. Dabei werden Ergebnisse stetig ĂŒberprĂŒft. Die Erkenntnisse fließen in die Strategie und Maßnahmen zurĂŒck. FĂŒr DONE! ist es essenziell, Mitarbeitende in den Change-Prozess zu involvieren, ihre Ideen zu hören und ihre Kritikpunkte zu verstehen. Ein Kulturwandel lĂ€sst sich nicht verordnen, wie es gerade SAP CEO Christian Klein praktiziert. Damit verlieren GrĂŒnder und CEOs das Vertrauen ihrer Mitarbeitenden – und der Kulturwandel ist zum Scheitern verurteilt.

“Voraussetzung fĂŒr einen erfolgreichen Kulturwandel sind die Ressourcen und das Beratungs-Know-how. Start-ups brauchen fĂŒr ihre Transformation einen spezialisierten, erfahrenen und unabhĂ€ngigen Partner”, so Marie Kanellopulos, Managing Partnerin bei DONE!Berlin. “Wir haben eigens dafĂŒr eine Academy gegrĂŒndet. Sie unterstĂŒtzt nicht nur beim Kulturwandel, sondern auch bei der Organisationsentwicklung, Data Analytics, der Prozess-Optimierung oder beim Performance Management.

RKW-Studie: Mittelstand meets Startup 2023

Mittelstand meets Startup – better together?

Die Studienreihe „Mittelstand meets Startup“ des RKW Kompetenzzentrums beleuchtet das Kooperationsverhalten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Startups aus der Sicht etablierter Unternehmen. 2017 wurde die erste Studie zum Thema veröffentlicht, die aktuelle steht hier kostenfrei zum Download bereit.

Die Ergebnisse sollen dabei helfen, passende UnterstĂŒtzungsaktivitĂ€ten zu entwickeln, die eine Zusammenarbeit von Mittelstand und Startups wahrscheinlicher machen und die Gestaltung erfolgreicher. Im Fokus der Studie stehen Wege der Kontaktanbahnung, die Entwicklung und Organisation der Zusammenarbeit, Motive und Formen der Kooperation sowie eine Betrachtung der Zielerreichung. Dabei wird auch die Bedeutung der ökologischen Nachhaltigkeit im Rahmen von Startup-Kooperationen analysiert. 

Wie lernen sich Mittelstand und Startups kennen?

Nach den Ergebnissen der Studie sind Messen und persönliche Empfehlungen jeweils mit 41 Prozent die beiden wichtigsten Formen der Kontaktanbahnung fĂŒr die Initiierung von Startup-Kooperationen aus der Sicht der befragten KMU (siehe Abbildung „Kontakte“). 30 Prozent der Unternehmen sind auf Veranstaltungen wie Workshops und Netzwerktreffen mit Startups in Kontakt gekommen. 27 Prozent der Befragten nutzen Datenbanken, Matching-Plattformen und gezielte Recherchen, um mit Startups Kontakt aufzunehmen. Unternehmenseigene Akzelerator- oder Kooperationsprogramme spielen bei den befragten Unternehmen mit drei Prozent kaum eine Rolle. Das liegt vor allem an einem relativ großen Ressourcenaufwand: fĂŒr einzelne Unternehmen hĂ€ufig kaum darstellbar oder wenig rentabel. Aber in einem regionalen Netzwerk, beispielsweise unterstĂŒtzt durch eine öffentliche Wirtschaftsförderung, können diese Formate auch fĂŒr den kleineren Mittelstand an AttraktivitĂ€t gewinnen. 

Wie hoch ist der Anteil der Unternehmen, die mit Startups zusammenarbeiten?

42 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass sie bereits mit einem Startup kooperiert haben (siehe Abbildung „Zusammenarbeit“). Der Kooperationsbegriff ist dabei sehr weit definiert und umfasst ein breites Spektrum an GeschĂ€ftsbeziehungen. Von einem konventionellen Kunden- und ZuliefererverhĂ€ltnis ĂŒber eine Vertriebskooperation bis hin zur Entwicklungspartnerschaft. Bemerkenswert: Je kleiner die Unternehmen, desto grĂ¶ĂŸer ist die Wahrscheinlichkeit fĂŒr das Zustandekommen einer Kooperation. Schnellere Entscheidungswege und mehr FlexibilitĂ€t machen sich hier bemerkbar. 

 

Warum ĂŒberhaupt eine Zusammenarbeit eingehen?

Es gibt vielfĂ€ltige Motive fĂŒr Unternehmen, warum sie mit Startups kooperieren möchten. Die Mehrheit der befragten Unternehmen (62 Prozent), die bereits mit Startups zusammengearbeitet haben oder die sich vorstellen können mit Startups zu kooperieren, gibt die Erschließung neuer Technologien als Motiv an. Unter den fĂŒnf hĂ€ufigsten Motiven befinden sich außerdem die Entwicklung einer Produktinnovation, das Voranbringen ökologischer Nachhaltigkeit im Unternehmen, das Kennenlernen von hochqualifizierten potenziellen Mitarbeitenden und der Einstieg in neue MĂ€rkte. Eine finanzielle Beteiligung kommt immerhin fĂŒr knapp ein FĂŒnftel der Unternehmen in Frage. HierfĂŒr sind allerdings Beteiligungs-Know-How und ein grĂ¶ĂŸerer finanzieller Rahmen notwendig. 

Welche Bedeutung hat die „Twin Transition“ fĂŒr eine Zusammenarbeit?

Entwicklungspartnerschaften, also innovationsorientierte Formen der Zusammenarbeit, gelten als eine Art Königsdisziplin, da sie in der Regel eine sehr starke und aktive Zusammenarbeit mit sich bringen. Der Anteil belÀuft sich auf 34 Prozent (bezogen auf die Gruppe der Unternehmen, die mit Startups kooperieren). Im Rahmen dieser Kooperationsform werden vor allem neue Ideen generiert, beispielsweise in Bezug auf digitale Produkte und Plattformen sowie auf Produkt-, Service- und Prozessinnovationen. 

Bisher waren typischerweise viele Kooperationen zwischen Mittelstand und Startups im Bereich der Digitalisierung angesiedelt. Mittlerweile werden aber auch Nachhaltigkeitsthemen bei Motiven fĂŒr eine Startup-Kooperation verstĂ€rkt genannt. Um die Themen nicht in Konkurrenz oder als unabhĂ€ngige Einzelthemen zu betrachten, die einfach abgearbeitet werden können, etabliert sich seit einiger Zeit die „Twin Transition“ als Herangehensweise. Der Begriff bezieht sich auf den gleichzeitigen Übergang zu einer stĂ€rker nachhaltigkeitsorientierten und digitalorientierten Wirtschaft. Startups können im Zuge der Twin Transition als Kooperationspartner fĂŒr etablierte Unternehmen eine wichtige Rolle einnehmen.

Wie erfolgreich sind Kooperationen?

74 Prozent der Unternehmen geben an, dass die Ziele der Zusammenarbeit mit dem Startup vollstĂ€ndig oder weitestgehend erreicht wurden (siehe Abbildung „Zielerreichung“). Neun von zehn Befragten (88 Prozent), die schon einmal mit einem Startup zusammengearbeitet haben, wĂŒrden dies in Zukunft wieder tun. Das ist ein guter Hinweis fĂŒr den Erfolg der Zusammenarbeit bei einem Großteil der untersuchten FĂ€lle, da die Kooperationserfahrung ĂŒberzeugt hat.

Welche Möglichkeiten bestehen fĂŒr etablierte mittelstĂ€ndische Unternehmen, um mit Startups in Kontakt zu kommen?

  • Fachmessen: Hier gibt es zunehmend spezielle Bereiche fĂŒr Startups oder sog. Startup-Areas. Messen haben dabei die Funktion von temporĂ€ren Clustern, die den persönlichen Austausch und Vertrauensaufbau ermöglichen.
  • Veranstaltungen regionaler Industrie- und Handelskammern: Viele Kammern bieten Workshops zur Zusammenarbeit oder auch „Demo-Events“ und „Pitching-Formate“ an. Ebenfalls beliebt sind sog. „Reverse-Pitches“. Hier prĂ€sentieren die etablierten Unternehmen ihre Herausforderungen vor einem Startup-Publikum.
  • Programme von Industrie- und BranchenverbĂ€nden: Zahlreiche VerbĂ€nde bieten ihren Mitgliedsunternehmen u. a. kuratierte Startup-Datenbanken und -Events, helfen beim Scouting oder organisieren Touren in Startup-Hochburgen. 
  • UnterstĂŒtzung durch regionale Hub-Organisationen: VielfĂ€ltige UnterstĂŒtzung bieten zum Beispiel die regionalen Hubs der „Digital Hub Initiative“ mit spezifischen Themenschwerpunkten oder auch das „Mittelstand-Digital-Netzwerk“ mit verschiedenen Standorten deutschlandweit, jeweils initiiert durch das Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Klimaschutz.

Wann bieten sich gute Voraussetzungen fĂŒr Startup-Kooperationen aus der Sicht etablierter Unternehmen?

  • Startups innovieren in angrenzenden GeschĂ€ftsfeldern, Technologien oder MĂ€rkten.
  • Startups entwickeln Innovationen, die komplementĂ€r zu Innovationen der etablierten Unternehmen sind.
  • Startups haben eine hohe Motivation und kurze Entscheidungswege wie bei inhabergefĂŒhrten KMU. 
  • Das Kennenlernen und ein erster Pilot wurden von beiden Seiten positiv bewertet.
  • Es wird eine skalierbare, leistungsfĂ€hige und kostengĂŒnstige Lösung gesucht.
  • Das etablierte Unternehmen strebt maximal eine BranchenexklusivitĂ€t fĂŒr einen begrenzten Zeitraum an.
  • Die gesuchte Innovation verbessert das GeschĂ€ft eher radikal oder disruptiv.

Wie geht es weiter beim Thema Mittelstand und Startups?

Etablierte Unternehmen können selbst viel dazu beitragen, Startups kennenzulernen und die Kooperationschancen somit erhöhen. Wichtig ist es, die bestehenden Angebote innerhalb der UnterstĂŒtzungslandschaft bei den KMU noch stĂ€rker bekannt zu machen. Allerdings bleiben die Herstellung einer Passgenauigkeit und der Prozess der Zusammenarbeit hĂ€ufig eine Herausforderung. Es bedarf neben der Identifikation von gemeinsamen Themen auch einer technologischen und kulturellen NĂ€he, die es in einem Prozess auf Augenhöhe zu erarbeiten gilt. Kompetenzen zur Gestaltung der Zusammenarbeit umfassen neben fachlicher Expertise auch soziales Geschick und Empathie. Matching-Formate sollten deshalb ergĂ€nzende Leistungen der Beratung und Begleitung anbieten.

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Dynamisches Wachstum mit viel Euphorie und Visionen fĂŒr eine nachhaltige und faire Zukunft fĂŒr alle Generationen – das sind die Ideen vieler Start-ups. Besonders in den Bereichen Technologie, Digitalisierung und Nachhaltigkeit entstehen wegweisende GeschĂ€ftsmodelle, die auf eine Revolution der Zukunft abzielen. Nach einem Einbruch der GrĂŒnderzahl wĂ€hrend der Coronapandemie ist in Deutschland wieder ein Wachstum spĂŒrbar: Insgesamt 1300 Start-ups wurden 2022 gegrĂŒndet.

Bei den meisten Start-ups ist das Budget am Anfang begrenzt. Sie stehen deshalb vor der Herausforderung, nicht nur Investoren zu ĂŒberzeugen, sondern auch neue Kunden zu gewinnen. DafĂŒr mĂŒssen sie ihre Bekanntheit steigern. Nachhaltige Werbeartikel spielen dabei eine wichtige Rolle. Warum das so ist, erlĂ€utern wir im Folgenden.

TV und Radio sind teuer und erreichen nicht die junge Zielgruppe

Traditionelle Medien wie Fernsehen und Radio erfordern hohe Werbebudgets und werden heutzutage meist nebenher konsumiert. TV-Werbespots werden nur passiv wahrgenommen und Werbung im Allgemeinen als störend empfunden. Im Internet werden Werbeanzeigen sofort weggeklickt, YouTube-Werbespots ĂŒbersprungen und Werbeblocker installiert. Deshalb können Werbeartikel fĂŒr Start-ups das richtige Marketinginstrument sein, denn sie sind gĂŒnstig und sprechen durch ihre Haptik alle Sinne an. Sie haben einen starken Werbeeffekt und werden von der Zielgruppe bei geschickter Auswahl gerne genutzt. Das Logo auf dem Giveaway ist nicht nur fĂŒr den Benutzer sichtbar, sondern auch fĂŒr viele andere.

Nachhaltigkeit wird immer wichtiger

Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer heutigen Gesellschaft und sollte deshalb auch ein Eckpfeiler der GeschĂ€ftsidee von Start-Ups sein. Globale Ziele wie Umweltschutz und die Einhaltung der Klimaziele Erfordern die Reduzierung von Emissionen. Deshalb sollten Start-ups unbedingt auf nachhaltige Werbegeschenke setzen. Das hat viele Vorteile: Das junge Unternehmen trĂ€gt aktiv zum Umweltschutz bei und formt so sein positives Image. Zudem ist Nachhaltigkeit im Trend und gehört gerade bei der jungen Zielgruppe zum Lifestyle. Niemand möchte heutzutage Produkte, die sofort im MĂŒll landen, weil sie unbrauchbar sind oder weil es sich um billig produzierte Artikel handelt, dienach einmaligem Gebrauch kaputtgehen.

Ökologie beeinflusst den Werbeartikelmarkt

Merchandisingartikel sollten ressourcenschonend produziert sein und sich einfach in den Recyclingkreislauf zurĂŒckfĂŒhren lassen.

„Wir spĂŒren auf dem Werbemittelmarkt diesen Wandel: Die Nachfrage nach nachhaltigen Werbegeschenken steigt. Deshalb erweitern wir unser Sortiment stĂ€ndig, um in allen Kategorien ökologische Alternativen anzubieten“, sagt Oriol Badia, Marketingmanager von Gift Campaign, einer der fĂŒhrendsten Online-Shops fĂŒr Werbeartikel in Europa. „Ganz neu hinzugekommen ist beispielweise die Ocean Bottle, eine Trinkflasche, die aus recyceltem Meeresplastik hergestellt ist. Mit dem Kauf wird das Einsammeln von Plastikflaschen an KĂŒsten unterstĂŒtzt,“ zĂ€hlt Badia die Vorteile auf. Gift Campaign arbeite mit zahlreichen Herstellern zusammen, die zertifizierte Öko-Artikel anbieten und damit einen gewissen Standard in der Produktion garantieren.

Die BedĂŒrfnisse der Zielgruppe kennen

Ein nachhaltiges Werbegeschenk zu produzieren ist eine Sache, aber wenn es nicht gebraucht wird, landet es schnell in der Schublade oder im MĂŒll. Um das zu vermeiden, ist es entscheidend, die Zielgruppe und ihre BedĂŒrfnisse genau zu kennen. „BĂŒroangestellte freuen sich ĂŒber USB-Sticks, Studenten können einen Laptop-Rucksack gut gebrauchen und Kaffeetassen gelten fast schon als universelles Werbegeschenk, das eine breite Zielgruppe anspricht“, sagt Badia. „Daher ist es wichtig, vor der Bestellung genau zu wissen, was die Zielgruppe mag, welche Gewohnheiten sie hat und was sie im Alltag wirklich nutzen kann.“

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Unsere Empfehlungen fĂŒr nachhaltiges Merchandising

Kugelschreiber aus Kork

Die Optik lĂ€sst sofort erkennen, dass es sich um ein nachhaltiges Produkt handelt. Die Kugelschreiber aus Kork und Weizenstroh werden wassersparend produziert und lassen sich nach Gebrauch einfach recyceln. Die Optik spricht jede Zielgruppe an, sodass diese Stifte auf einer Messe das perfekte Giveaway sind. Sie sind sehr praktisch und werden auf der Veranstaltung sofort gebraucht, sodass das Logo fĂŒr viele sichtbar ist.

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USB-Stick aus Holz

Auf einem USB-Stick lassen sich PrĂ€sentationen und Informationen ĂŒber ein Unternehmen speichern und kann auf einem GrĂŒnderwettbewerb an die Investoren verteilt werden. Sie ĂŒberzeugen mit einem schlichten Design. Der Holz-USB-Stick als Werbegeschenk kann mit dem Logo kann bedruckt oder mit Laser in die OberflĂ€che graviert werden, was dem Artikel ein edles Erscheinungsbild gibt.

Notizbuch mit Steinpapier

Ein Notizbuch ist auf einer Messe oder im BĂŒro sehr praktisch. Es gibt Modelle mit einem Korkeinband oder aus recyceltem Karton. Kein einziger Baum wurde bei den NotizbĂŒchern mit Steinpapier gefĂ€llt. Das Papier stammt aus Stein und kann einfach recycelt werden. Ein Notizbuch gibt es schon fĂŒr weniger als einen Euro. Das Cover bietet eine große DruckflĂ€che fĂŒr das Logo.

Fazit

Start-ups mit begrenztem Budget sollten nachhaltige Werbeartikel in ihre Marketingstrategie einbinden. Diese sind kosteneffizient und entfalten eine starke Werbewirkung. Vor allem wenn junge GrĂŒnder ein umweltbewusstes Image aufbauen und bei der jungen Zielgruppe punkten möchten, sind ökologisch hergestellte Giveaways empfehlenswert. Sie stellen eine Investition in eine Zukunft dar, in der das Start-up seine Verantwortung fĂŒr Ressourcen betont und gleichzeitig Kunden sowie Investoren durch dieses positive Image ansprechen kann.