OpenAI und Google trainieren KI mit YouTube-Transkripten

Verwendung von YouTube-Transkripten f├╝hrt zur Kontroverse um OpenAI und Google


Die Nutzung von YouTube-Videos zum Training von KI-Modellen durch Unternehmen wie OpenAI und Google hat in j├╝ngster Zeit eine Debatte ├╝ber Datenschutz, Urheberrechte und ethische Standards entfacht. Berichte zeigen, dass sowohl OpenAI als auch Google von Youtube-Transkripten gebrauch gemacht haben, um ihre KI-Algorithmen zu verbessern. Diese Vorgehensweise wirft jedoch zahlreiche Fragen auf, insbesondere in Bezug auf die Rechtm├Ą├čigkeit und die potenziellen Auswirkungen auf die Creator dieser Videos sowie auf die User der Plattform.

Ein zentraler Aspekt dieser Debatte ist der m├Âgliche Versto├č gegen Urheberrechte. YouTube-Videos sind urheberrechtlich gesch├╝tztes Material, das von den Erstellenden hochgeladen wird. Die Transkripte dieser Videos k├Ânnten sensible Informationen enthalten. Die Verwendung ohne entsprechende Genehmigung k├Ânnte daher als Verletzung der Rechte der Urhebenden angesehen werden. Google behauptet, nur Videos von autorisierten Creatorn verwendet zu haben. Diese Behauptung steht im Kontrast zu Berichten ├╝ber OpenAI, denen zufolge das Unternehmen Transkripte von YouTube-Videos genutzt hat, ohne sicherzustellen, dass die Erstellenden diesem Vorgehen zugestimmt haben. In jedem Fall untersagen die Nutzungsbedingungen von Youtube die Verarbeitung von Videos auf der Plattform durch davon unabh├Ąngige Quellen. Google k├Ânnte dort allerdings auf der sichereren Seite stehen, indem sie dies in einem Update der Nutzungsbedingungen bereits eingeschr├Ąnkt und Einverst├Ąndniserkl├Ąrungen von gro├čen Influencern eingeholt haben. So ist es dem Unternehmen nun m├Âglich, Daten aus Google Docs, Restaurant-Rezensionen, Google Maps und anderen Google-Diensten f├╝r KI-Trainings zu nutzen. Expertinnen und Experten sehen hierin aber weiterhin eine zum Teil vorhandene ├ťberschreitung der Urheberrechte.

Sam Altman / OpenAI
Sam Altman / OpenAI

Die Grenzen des KI-Trainings

OpenAI hat mithilfe des Spracherkennungstools Whisper bereits auf viele neue Quellen f├╝r das Training von seinen Sprachmodellen zugegriffen. Alleine auf YouTube wurden so bereits ├╝ber eine Million Stunden an Inhalten f├╝r das Training f├╝r das aktuellste Modell GPT-4 verwendet.

KI-Unternehmen wie OpenAI und Google stehen vor der Herausforderung, st├Ąndig neue Daten f├╝r ihre Sprachmodelle zu finden. Dies wird durch ein Forschungsinstitut namens Epoch unterst├╝tzt, das darauf hinweist, dass Unternehmen bis 2026 m├Âglicherweise an Grenzen sto├čen k├Ânnten, wenn es keine neuen Daten mehr gibt. Laut der New York Times werden Daten schneller verwendet, als sie produziert werden, was bedeuten k├Ânnte, dass ein Mangel an neuen Datenquellen zu einer Engpasssituation f├╝hren w├╝rde. Diese Bedenken wurden bereits im Mai 2023 von OpenAI-CEO Sam Altman w├Ąhrend einer Rede ge├Ąu├čert. Auch Meta von Mark Zuckerberg ist mit ├Ąhnlichen Problemen konfrontiert. Laut Berichten erw├Ągt das KI-Team von Meta den Kauf eines gro├čen Verlags, um an frische Trainingsdaten zu gelangen.

openai: illegales youtube-training? zalando: dax-gewinner

Heute u. A. mit diesen Themen:

  • OpenAI soll laut Berichten illegal Transkripte von YouTube-Videos f├╝r das Training von GPT-4 verwendet zu haben, was Urheberrechtsverst├Â├če implizieren k├Ânnte.
  • Die Aktie von Zalando steigt nach einer Hochstufung durch die Citigroup, was das Unternehmen zum gr├Â├čten Gewinner im Dax macht.
  • Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen fordert ein Mitnahmeverbot von E-Scootern in ├Âffentlichen Verkehrsmitteln aufgrund von Brandgefahr.
  • Die Bundesregierung kritisiert den chinesischen Online-Marktplatz Temu f├╝r manipulative Verkaufsanreize, die besonders junge K├Ąufergruppen betreffen k├Ânnten.
  • Das Berliner Energie-Scaleup Zolar erh├Ąlt einen Kredit ├╝ber 100 Millionen Euro von BNP Paribas zur Finanzierung von Photovoltaikanlagen.
  • Krypto-Startups erleben ein Comeback in der Risikokapitalfinanzierung mit 2,5 Milliarden US-Dollar an Investitionen im ersten Quartal 2024.
  • Lime plant, seine Flotte von Elektrorollern und -fahrr├Ądern mit einer Investition von ├╝ber 55 Millionen US-Dollar weltweit zu erweitern.
  • Elon Musk k├╝ndigt die Vorstellung eines Robotaxis von Tesla an, das auf einer neuen technischen Plattform basiert und die Elektroauto-Produktion revolutionieren soll.

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checkpoint ai #1 – der neue monatsruckblick auf den ai-markt

Das Thema der Stunde ­čĽÉÔÇŽ

Und wer k├Ânnte uns besser in die aktuellen Trends, Geschehnisse und Regularien einf├╝hren als die AI-Experten Rasmus Rothe von Merantix und Andre Retterath von Earlybird?┬áMerantix baut mit seiner KI-Inkubationsplattform Unternehmen f├╝r maschinelles Lernen auf, skaliert sie und investiert in sie. Andre konzentriert sich bei Earlybird auf Unternehmenssoftware mit besonderem Interesse an Entwickler-, Daten- und Produktivit├Ąts-Tools sowie an KI-zentrierten Produkten und Robotik. In dieser ersten Podcastfolge werden die verschiedenen Bereiche und Segmente, die unter K├╝nstliche Intelligenz fallen, diskutiert.

Die Themen sind unter anderem:

  • Regulatorische und rechtliche Landschaft: ├ťberlegungen zu pragmatischen Gesetzgebungen und der aktuellen komplexen Situation im Bereich des Copyrights
  • Venture Capital und datengetriebene Innovation: Einblick in die Ver├Ąnderungen in der Venture-Capital-Industrie durch datengetriebene Ans├Ątze und KI
  • Entwicklung neuer Gesch├Ąftsmodelle und Startups im Applikationslayer: Diskussion ├╝ber die Traktion und Nachhaltigkeit von Startups, die auf KI-Anwendungen basieren
  • Strategische Moves gro├čer Player im Hardware-Bereich: Diskussion ├╝ber die Entwicklung eigener Chips und die Integration der Wertsch├Âpfungskette durch gro├če Technologieunternehmen
  • Kompensationsmodelle f├╝r Datennutzung: Beispiele f├╝r Kompensationsans├Ątze, wie Unternehmen f├╝r die Nutzung ihrer Daten durch KI-Unternehmen entsch├Ądigt werden

Genannte Links

 

Unsere heutigen G├Ąste

Rasmus Rothe & Merantix
Ich m├Âchte KI von der Forschung in die Praxis bringen, um die wichtigsten Probleme der Welt zu l├Âsen: Deshalb habe ich Merantix mitbegr├╝ndet, wo wir KI-Unternehmen in Branchen wie Gesundheitswesen, Biotechnologie, Klima, Fertigung und Automobilbau aufbauen und in sie investieren. Ich m├Âchte ein starkes ├ľkosystem f├╝r KI in Europa aufbauen: Deshalb habe ich den AI Campus mitbegr├╝ndet, eine gemeinn├╝tzige Organisation, die den AI Campus Berlin betreibt, einen Co-Working Space f├╝r ├╝ber 80 Unternehmen, die an KI-Anwendungen arbeiten, und mehr als 600 Mitglieder. Wir sind jetzt auf einer Mission, den AI Campus auf eine globale Ebene zu bringen.

 

Andre Retterath & Earlybird

Ich bin Partner im M├╝nchner B├╝ro von Earlybird und konzentriere mich auf Unternehmenssoftware mit besonderem Interesse an Entwickler-, Daten- und Produktivit├Ąts-Tools sowie an KI-zentrierten Produkten und Robotik. Bevor ich 2017 in den VC-Bereich wechselte, sammelte ich mehr als 5 Jahre Erfahrung als Ingenieur f├╝r Prozessautomatisierung und vorausschauende Wartung bei ThyssenKrupp und weitere Erkenntnisse als Unternehmensberater bei GE North America.┬á

Meine Promotion habe ich an der Technischen Universit├Ąt M├╝nchen zum Thema “Maschinelles Lernen und der Wert von Daten im Venture Capital” durchgef├╝hrt. Dar├╝ber hinaus verf├╝ge ich ├╝ber einen M.Sc. in Management und einen B.Eng. in Mechatronik und wurde zuvor u.a. an der Harvard University, der University of Cambridge und dem Georgia Institute of Technology ausgebildet.

 

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